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Norderstedt

Flugzeugabsturz über Norderstedt: Kreis-Mitarbeiter und Ehrenamtler proben den Ernstfall

Kreis Segeberg. Früh am Morgen gerät ein Passagierflugzeug über Norderstedt kurz nach dem Start am Hamburg Airport in Schwierigkeiten. Alle Versuche der Piloten, die Maschine halbwegs sicher zu Boden zu bringen, scheitern. Das Flugzeug stürzt ab – mitten in ein Wohngebiet mit Schulen, Einkaufszentrum und Polizeidienststelle. Hunderte Tote und Verletzte, zusammengestürzte Häuser, brennende Trümmerhaufen an allen Ecken: Rettungskräfte müssen schnell helfen, der Landrat ruft den Katastrophenfall aus und der Ministerpräsident kündigt sein spontanes Kommen an…  Zum Glück nur eine Planspielübung: Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, probt der Katastrophenschutzstab des Kreises Segeberg einmal jährlich Szenarien wie dieses. Kürzlich war es wieder soweit: Drei Tage lang übten Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung sowie Fachberater*innen von Bundes- und Landespolizei, Feuer-wehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK), Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk  (THW), Bu
21.07.2025
Bad Segeberg

Kreis und Kommunen tauschen sich über kommunales Krisenmanagement aus

Kreis Segeberg. Energieausfall: Dieses Bedrohungsszenario hat durch den Angriff Russlands auf die Ukraine nochmals eine erhöhte Wahrscheinlichkeit erhalten. „Es ist daher geboten, sowohl kurz- als auch mittelfristig, entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, heißt es in einer Handlungsempfehlung des Katastrophenschutzes an die Kommunen im Kreisgebiet. Hierzu zählen neben Planungen auch Beschaffungen – auch für weitere Katastrophenszenarien. Mehr als 60 Bürgermeister*innen, Politiker*innen und Vertreter*innen von Blaulichtorganisationen waren der Einladung des Landrats zu einem Austausch zum Thema „Kommunales Krisenmanagement“ gefolgt. „Das Hochwasser in Rheinland-Pfalz hat gezeigt, welche wichtigen Aufgaben den Kommunen bei einer großflächigen Katastrophe zukommen“, so Landrat Jan Peter Schröder. Eine solche könne nur bewältigt werden, wenn alle Stellen, Institutionen und Organisationen konzentriert und vernetzt zusammenarbeiten. Deshalb sei es wichti
01.07.2025
Bad Segeberg

Für den Ernstfall geschult: THW und Kreis bereiten sich auf Stromausfall vor

Kreis Segeberg. Wenn der Strom ausfällt, schlägt die Stunde der Netzersatzanlagen (NEA), die im Fall der Fälle eine weitere Stromversorgung sicherstellen können. Im Rahmen eines Pilotprojekts der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und des Katastrophenschutzes des Kreises Segeberg haben zwölf THW-Helfer*innen sowie Katastrophenschutzhelfer*innen der neu gegründeten Kreis-Facheinheit Elektroversorgung eine Woche lang eine Qualifizierung als Bedienpersonal großer Netzersatzanlagen durchlaufen.   Schwerpunkte für die Teilnehmer*innen, die allesamt beruflich über einen elektrotechnischen Hintergrund verfügen, waren unter anderem die Stromeinspeisung bei Gebäuden und in bestehende Stromnetze. Neben einem kürzeren Theorieteil ging es während der fünf Tage vor allem ums praktische Üben – also Aufbau des Geräts, Messen, Einspeisen. Netzersatzanlagen versorgen in erster Linie besonders wichtige Stromverbraucher mit Energie – darunter IT-Systeme, Serverrä
04.04.2025
Bad Segeberg

Viele Antworten zum E-Rezept beim Vortrag der Senioren Union

Bad Segeberg (em) Die Senioren Union Bad Segeberg hatte zum Vortrag E-Rezept – Digitalisierung im Gesundheitswesen eingeladen. Und über 50 Personen hörten dem informativen anschaulichen und ausblickenden Vortrag von Apotheker Dirk Buckenberger aufmerksam zu. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfuhren, welch enormer Aufwand überhaupt nötig ist, um von Arzt zu Apotheke zu kommunizieren, welche Kontrollen – teilweise auch mit ausgedrucktem E-Rezept zur Sicherheit - seitens der Apotheke erfolgen, damit die Patienten sicher und richtig versorgt werden. Umfangreiche Vorsorge ist auch für Stromausfall getroffen.  Herr Buckenberger berichtete, dass er mit seinen Kollegen in Bad Segeberg ein gutes Verhältnis pflege und man sich im Bedarfsfall auch aushelfe.   Man spürt bei Herrn Buckenberger, dass er seinen Beruf liebt und lebt und sich auch um die Nachwuchsförderung kümmert. Die „Apotheke light“, wie sie von Gesundheitsminister Karl Lauterbach propagiert wird, lehn
05.03.2024
Bad Segeberg

Katastrophenschutz: Warntag am 14. September

Kreis Segeberg (em) . Ob Überflutung, ausgelaufene Chemikalien, gestörte Wasserversorgung, Bombenentschärfung oder Amoklauf: Am Donnerstag, 14. September, findet der zweite bundesweite Warntag statt, der die Bürger*innen auf Bedrohungslagen wie diese hinweisen soll. Bei diesem Aktionstag von Bund und Ländern sollen zudem ab 11 Uhr unterschiedliche Warnmitteln sowie technische Abläufe getestet werden.   Für die Warnung stehen verschiedene Kanäle beziehungsweise Wege zur Verfügung. Dazu gehören Radio und Fernsehen, Internet, Warn-Apps wie NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes), soziale Medien, Behörden, Familien- und Freundeskreis, Sirenen und das noch neue „Cell Broadcast“. Die Übersendung von Warnmeldungen darüber ist ein anonymes Verfahren, das die Empfangsbereitschaft eines Handys in einer Funkzelle des Mobilfunknetzes nutzt. So können alle Mobilfunkgeräte, die sich in einem Gefahrengebiet befinden, ohne vorherige Registrierung oder An
12.09.2023
Bad Segeberg

Krisenvorsorge: Warntag am 08. Dezember

Kreis Segeberg (em) Kreis Segeberg. Ob Unwetter, Schadstoffaustritt, Energieausfall, Bombenentschärfung oder Angriff: Am Donnerstag, 8. Dezember, findet der zweite bundesweite Warntag statt, um die Bevölkerung auf Bedrohungslagen wie diese hinzuweisen. Beim Aktionstag von Bund und Ländern sollen zudem ab 11 Uhr unterschiedliche Warnmitteln sowie die technischen Abläufe getestet werden. Es gibt eine Probewarnung sowie um 11.45 Uhr eine Entwarnung. „Dies ermöglicht, Schwachstellen im Warnsystem zu erkennen, diese im Nachgang zu korrigieren und das System damit für den Ernstfall stabiler und effektiver zu machen“, heißt es vonseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK). Für die Warnung stehen verschiedene Warnkanäle beziehungsweise Wege zur Verfügung. Dazu gehören Radio und Fernsehen, Internet, Warn-Apps wie NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes), soziale Medien, Behörden, Fam
06.12.2022