Bad Segeberg (em) Detlef Senkpaul, Bezirksgeschäftsführer bei der Barmer GEK in Norderstedt, informierte über die Fehlzeiten im Kreis Segeberg. Mit einem Anteil von 23 Prozent verursachen Muskel-Skelett-Erkrankungen bei den Versicherten der BARMER GEK im Kreis Segeberg die meisten Arbeitsunfähigkeitstage.

Auf 100 Erwerbstätige entfielen mit 359 Tagen 3,5 Prozent mehr Krankheitstage als im Jahr zuvor. Weitere 19,2 Prozent der Fehltage betrafen psychische Erkrankungen. Ihre Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr auf 299 je 100 Erwerbstätige um 1,7 Prozent an. Hohe Anteile an den Fehlzeiten hatten zudem Krankheiten der Atmungsorgane (13,7 Prozent) sowie Verletzungen (13 Prozent). Insgesamt lagen die Fehlzeiten im Kreis Segeberg mit 1.558 Tagen je 100 Erwerbstätigen leicht unter dem Landesdurchschnitt von 1.591 Tagen. Dementsprechend ist auch der Krankenstand mit 4,27 Prozent leicht unterdurchschnittlich (Landesdurchschnitt 4,36 Prozent).

Für den BARMER GEK Gesundheitsreport 2012 hat das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) aus Hannover rund 175.000 Arbeitsunfähigkeitsfälle mit 2,6 Millionen Krankentagen von 150.000 schleswig-holsteinischen versicherten Beschäftigten analysiert. Der vollständige Report kann unter www.barmer-gek.de/542922 abgerufen werden.