Bad Segeberg (em) Der WZV (Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg) bietet allen Kunden einmal im Jahr eine kostenlose Sperrmüllentsorgung an.
„Jetzt im Herbst nehmen die Sperrmüllanmeldungen kräftig zu. Viele Kunden räumen nach den Sommerferien heftig auf “, berichtet Sperrmüllexpertin Anne Peters. „Die Sperrmüllprofis haben manchmal täglich achtzig Sperrmüllhaufen in fast zwanzig Gemeinden zu bewältigen. Das ist nur mit einer optimalen Tourenplanung möglich.“
Viktor Dreher fährt täglich Sperrmüll ab und rät allen Kunden den mitgeteilten Termin gleich in den Kalender einzutragen. „Manchmal stehen wir vor der Tür und die Kunden haben den Termin vergessen“.
Melden Kunden ihren Sperrmüll an, werden sie nicht nur nach ihren Abfällen, sondern auch noch nach ihrem Geburtsdatum gefragt. Das neue EDV System des WZV verlangt nach dieser Zusatzinformation und bietet noch mehr Sicherheit für den Kunden.
Über 80 Prozent der Kunden stellen ihren Sperrmüll an die Straße und lassen ihn von den Profis in Orange abtransportieren. Rund 20 Prozent bringen ihren Abfall direkt zu einem WZV Recyclinghof. Auch bei einer direkten Anlieferung, ist die Anmeldung des Abfalls über die Hotline (045 51 / 909 190) oder das Internet (www.wzv.de) erforderlich.
Bis zu 300 Sperrmüll-Anmeldungen gehen täglich über die Hotline und das Internet beim WZV ein. Noch bis zum Jahresende kann die jährlich angebotene kostenlose Sperrmüllentsorgung von zwei Kubikmetern in Anspruch genommen werden.
Foto: WZV Mitarbeiter Viktor Dreher packt beim Sperrmüll kräftig zu.