Kaltenkirchen. Noch vor wenigen Tagen bestimmten Eis, Schnee und glatte Straßen das Bild in Kaltenkirchen. Inzwischen ist der Winter weitgehend vorbei: Schnee und Eis sind abgetaut, Straßen und Wege im Stadtgebiet größtenteils wieder gereinigt. Die Stadt Kaltenkirchen zieht daher eine kurze Bilanz der Wintersaison.

Seit Beginn der Winterperiode wurden auf rund 100 Kilometern Gemeindestraßen sowie auf Landes- und Kreisstraßen innerhalb der Ortsdurchfahrten etwa 425 Tonnen Streusalz eingesetzt. Der zusätzlich beauftragte Lohnunternehmer war dafür rund 700 Stunden mit bis zu fünf Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

Auch auf Geh- und Radwegen, Plätzen sowie an Bushaltestellen war der städtische Bauhof stark gefordert. Dort wurden rund 75 Tonnen gewaschener Streusand ausgebracht. Insgesamt kamen dabei etwa 2.000 Einsatzstunden zusammen. Zum Einsatz kamen unter anderem drei Schmalspurschlepper sowie weitere Fahrzeuge für Handkolonnen.

„Der Winterdienst sorgt dafür, dass der Verkehr auch bei schwierigen Bedingungen möglichst sicher laufen kann. Dafür leisten unsere Mitarbeitenden und die beauftragten Unternehmen oft schon in den frühen Morgenstunden großartige Arbeit“, sagt Bürgermeister Stefan Bohlen. „Mein Dank gilt allen Beteiligten für ihren Einsatz!“

Beim Bauhof stehen pro Schicht  mindestens fünf Mitarbeitende in Winterdienstbereitschaft, die bei Bedarf bereits ab 3 Uhr morgens alarmiert werden können. Besonders aufmerksam beobachtet werden dabei Bereiche wie Tunnel, Kreuzungen und Einmündungen, an denen Glätte schneller entstehen kann.

Mit dem Tauwetter sind Schnee und Eis inzwischen vollständig verschwunden. Der Bauhof hat die meisten Wege und Plätze bereits vom Streusand befreit – Kaltenkirchen ist damit auch im Stadtbild im Frühling angekommen.