Bad Bramstedt. Die Stadt Bad Bramstedt ist bei der künftigen organisatorischen Aufstellung ihres städtischen Medizinischen Versorgungszentrums einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die zuständigen politischen Gremien haben den zwischen Verwaltung und einem Kandidaten für die Geschäftsführung ausgehandelten Vertragsinhalten zugestimmt. Damit kann der Vertragsabschluss weiter vorbereitet werden.
Hintergrund ist die bereits angekündigte Neuausrichtung der Verwaltungsstruktur des städtischen MVZ. Der bestehende Vertrag mit der Ärztegenossenschaft Nord über die administrative Betreuung endet planmäßig zum 31. Dezember 2026. Ab diesem Zeitpunkt soll die Stadt Bad Bramstedt die Geschäftsführung des MVZ in eigener Verantwortung übernehmen. Ziel ist es, eine dauerhaft verlässliche Leitungsstruktur mit klaren Zuständigkeiten, erhöhter Präsenz vor Ort und einer stabilen organisatorischen Grundlage für die medizinische Versorgung in Bad Bramstedt zu schaffen.
Aus Sicht der Stadt konnte ein sehr geeigneter Kandidat für die Geschäftsführung identifiziert werden. Die Verwaltung hat die wesentlichen Vertragsinhalte mit dem Kandidaten verhandelt und den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt. Auf Grundlage der beschlossenen Inhalte wird das Vertragswerk nun final erstellt und im nächsten Schritt zur Unterzeichnung vorbereitet.
Bürgermeister Felix Carl erklärt: „Wir sind einen wichtigen Schritt weitergekommen. Das städtische MVZ ist für Bad Bramstedt ein zentraler Bestandteil der wohnortnahen medizinischen Versorgung. Mit der Zustimmung zu den ausgehandelten Vertragsinhalten schaffen wir die Grundlage dafür, die künftige Geschäftsführung verlässlich und zukunftsorientiert aufzustellen.“
Beteiligungsmanager Pascal Barysch ergänzt: „Uns war wichtig, eine Lösung zu finden, die fachlich überzeugt, persönlich passt und dem MVZ eine vertrauensvolle Perspektive für die kommenden Jahre eröffnet. Aus unserer Sicht ist es gelungen, einen sehr geeigneten Kandidaten zu gewinnen.“
Die Stadt Bad Bramstedt wird nach der Vertragsunterzeichnung umfassend über die neue Geschäftsführung informieren. Dann sollen auch nähere Angaben zur Person, zum beruflichen Werdegang sowie zu den Perspektiven für die Weiterentwicklung des MVZ vorgestellt werden. Auch die Mitarbeitenden des MVZ werden entsprechend informiert.
Für Patientinnen und Patienten sowie für die im MVZ tätigen Ärztinnen, Ärzte und Mitarbeitenden ergeben sich durch den aktuellen Beschluss keine unmittelbaren Veränderungen in der medizinischen Versorgung. Die Stadt Bad Bramstedt bekennt sich weiterhin ausdrücklich zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des MVZ als wichtige Säule der kommunalen Daseinsvorsorge und wird den weiteren Prozess transparent begleiten.
