Bad Bramstedt (em) Die Fahrerin (33) eines VW Polo wurde am Mittwoch, 18. Januar, um 10.10 Uhr auf der A7 in Höhe Bad Bramstedt schwer verletzt. Ein im Auto befindliches Kleinkind (8 Monate) blieb unverletzt.

Nach bisherigen Feststellungen der Autobahnpolizei Neumünster war die Frau möglicherweise vom Standstreifen auf den rechten Fahrstreifen eingefahren und hatte den mit hoher Geschwindigkeit herannahenden Peugeot eines 69-Jährigen übersehen. Die Polizei sperrte die Richtungsfahrbahn Nord an der Anschlussstelle Kaltenkirchen. Es landete der Rettungshubschrauber und brachte die Schwerverletzte in das Krankenhaus nach Neumünster. Der Fahrer des Peugeot wurde leicht verletzt und in eine Klinik nach Henstedt-Ulzburg gebracht. Die Vollsperrung konnte um 13 Uhr aufgehoben werden. Die Sperrung des rechten Fahrstreifens in Höhe Bad Bramstedt konnte mittlerweile aufgehoben werden.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern unterdessen an. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat einen Sachverständigen mit der Feststellung der Unfallursache beauftragt. Der Sachschaden beträgt mindestens 25.000 Euro. Die Autobahnpolizei Neumünster sucht Unfallzeugen. So soll es unter anderem einen weißen Kastenwagen gegeben haben, der zur Unfallzeit die A7 ebenfalls in Richtung Norden befuhr. Der Fahrer und weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0 43 21 / 945 - 25 20 an die Autobahnpolizei Neumünster zu wenden.

Originaltext: Polizeidirektion Neumünster