Hamburg/Elmshorn/Bad Bramstedt (em) Klasse, es geht ins Stadion nein, die Klasse geht ins Stadion: Das Hamburger Weg Projekt „Lernen im Volksparkstadion“ verlegt den Unterricht in die Heimspielstätte des HSV.

Mitten im Stadion gibt es einen Ort, an dem Lernen erlebbar gemacht wird und den Schülern Grundwerte wie Toleranz und ein friedliches Miteinander vermittelt werden. Die Leibniz Privatschule Elmshorn und Bad Bramstedt ist mit sechs Gruppen dabei: Projekt „Ich bin stark“ (Klasse 4c Elmshorn, 5 und 6 Bad Bramstedt), „Der HSV in der NS-Zeit“ (Geschichtsprofil Elmshorn, Klasse 12 Bad Bramstedt) und „Wirtschaftsfaktor HSV“ (Wipo-Klassen 11 und 12, Elmshorn & Bad Bramstedt). Begleitet werden die Gruppen von den Lehrkräften Burkhardt Orth, Mirko Krebs, Christian Schmuck, Henk Boesten, Kerstin Schweiger und Egon Boesten. Unter dem Motto „Ich bin stark“ haben sich die 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c aus Elmshorn aus unterschiedlichen Perspektiven mit inneren und äußeren Stärken beschäftigt.

Ob nun im Klassenraum des „Hamburger Weg“ die Stiftung für Hamburgs Nachwuchs oder bei kleinen Spielen im Volksparkstadion, die Kinder haben vieles gelernt und durften auch noch einen Blick hinter die Kulissen des Hamburger SV werfen. Zum gleichen Thema war Bad Bramstedts Christian Schmuck mit der fünften und sechsten Klasse im Seminarraum des HSV-Stadions. Über ihren Workshop Wirtschaftspolitik beim HSV berichten Jonathan Kordes Marcel Mansouri: „Die Themenstellung lautete: Wirtschaftskraft HSV. Zu Beginn des Workshops erhielten wir einen generellen Überblick über das Unternehmen. Wichtige Aspekte stellten die Bereiche Abteilungen, Ziele des Unternehmens, Einfluss auf die Wirtschaft und Koordination im Unternehmen dar. Hierbei konnten die Teilnehmer ihr bereits vorhandenes Fachwissen aus dem Profilkurs Wirtschaft und Politik einbringen.

Im Anschluss daran wurden die Schüler in insgesamt fünf verschiedene Gruppe eingeteilt und beauftragt, die unterschiedlichen Aufgaben des Hamburger SV zu erarbeiten, sowie vor dem Kurs eine kurze Präsentation über die jeweilige Thematik zu halten (bspw. Tourismus und Kosten). Die Informationen und Grundlagen für die bestimmten Gruppen wurden im Verlauf der Stadionführung von der Leiterin des Workshops vermittelt. Währenddessen wurden auch nicht öffentliche Bereiche des Stadions, welche man im Vergleich zu einem öffentlichen Fußballspiel nicht zu sehen bekommen würde, gezeigt. Abschließend präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse und erhielten ein positives Feedback von der Leiterin des Workshops, Judith Krischke.“ Zwei Geschichtsworkshops führten die Klassen von Burkhardt Orth und Egon Boesten ins Volksparkstadion. Zentrales Thema: Wie hat sich der HSV vor und während der Nazi-Zeit entwickelt Geschichtsunterricht ganz anders.

Foto: Der Abiturjahrgang aus Bad Bramstedt beim Geschichtsunterricht im Volksparkstadion; die Viertklässler aus Elmshorn mit Betreuer Henk Boesten auf der Bank des HSV