Bad Segeberg. Am am Samstag, dem 28. März 2026 findet um 19.30 Uhr das fünfte Konzert der Jubiläumssaison 2025/26 im Bürgersaal des Rathauses Bad Segeberg statt. Der Bariton Luciano Lodi und die Pianistin Vera-Carina Stellmacher bringen ein Programm zu Gehör, bei dem 15 Lieder von 15 Komponisten aus 15 verschiedenen Ländern aufeinandertreffen. All diese Werke sind in der Zeit der mittleren bis späten Romantik entstanden und ranken sich inhaltlich um die verschiedenen Facetten der Nacht – getreu dem Motto des Abends. Jedem Lied geht ein ein- bis zweiminütiger moderierter Input voraus. Dieser gibt einen kurzweiligen Einstieg in die folgende Musik, in dem er Informationen zu Komponist und Textdichter, den zeitlichen und geographischen Hintergrund oder bemerkenswerte Trivia bündelt, sowie für musikalische Besonderheiten des Werkes sensibilisiert. Parallel zur Musik wird der Text, bzw. seine deutsche Übersetzung als Übertitel in den Raum projiziert, wodurch sich auch der fremdsprachigen Lyrik problemlos folgen lässt. Dies ermöglicht allen Zuhörenden, tief in dieses Genre, ja diese Epoche einzutauchen und zu erleben, wie in den unterschiedlichen Ecken Europas seinerzeit das Thema Nacht behandelt und vertont wurde.
NACHT Ein Grand Prix des Kunstliedes mit Luciano Lodi (Bariton) und Vera-Carina Stellmacher (Klavier) Sa, 28. Mär. 2026 - 19:30 Uhr | Bad Segeberg, Rathaus - Bürgersaal 15 Lieder – 15 Komponisten – 15 Länder Ein Gegenstück zum Eurovision Song Contest. Mit klassischer Musik. Eine Show, die sich weniger auf große Bühneneffekte, als vielmehr auf großartige Musik fokussiert. Ein rund 90-minütiges, musiziertes Argument für ein vereintes Europa – mit all seinen kulturellen Facetten. Ein Liederabend, der Feinschmeckern des Genres selten gehörte Leckerbissen kredenzt, zugleich aber auch für Neulinge interessant ist und Lust auf mehr macht. Ein Konzert, das von Anfang bis Ende unterhaltsam ist. Hinzu kommt das Voting – beim Eurovision Song Contest buchstäblich der entscheidende Bestandteil der Show – für einen Liederabend ein eher unorthodoxes Element: Jede Person im Publikum hat 3 Stimmen, die sie am Ende des offiziellen Programms auf einer Voting-Card beliebig unter den 15 Liedern vergeben kann. Es folgt eine Pause, in der die Stimmen gezählt werden und abschließend die Verkündung des Ergebnisses, sowie – quasi als Zugabe – noch einmal das Lied mit dem meisten Zuspruch. Diese Aktion ist für den Abend in dramaturgischer wie pädagogischer Sicht ein Gewinn. Denn einerseits gibt es so einen Spannungsbogen, der noch über das Ende des Konzertes hinausgeht; andererseits werden die Zuhörenden durch die ihnen gegebene Aufgabe auf sehr motivierende Weise zum genauen Hinhören, ja Erfühlen der Musik angeregt.
