Kayhude. Auf der CDU-Wahlkreismitgliederversammlung im Wahlkreis 26 (Segeberg-Ost) ist Sönke Siebke am Sonnabend mit deutlicher Mehrheit erneut zum Direktkandidaten gewählt worden. Die Veranstaltung fand auf der Reitanlage Hof Barkholz in Kayhude statt.  Von insgesamt 108 stimmberechtigten CDU-Mitgliedern entfielen 73 Stimmen auf den 61-jährigen Landtagsabgeordneten aus Schmalensee. Sein Gegenkandidat, Philipp Frank (44), erhielt 34 Stimmen. Zudem gab es eine Enthaltung.

Siebke gehört seit 2022 dem schleswig-holsteinischen Landtag an und vertritt dort den Wahlkreis Segeberg-Ost. Im Parlament ist er Mitglied im Umwelt- und Agrarausschuss sowie im Petitionsausschuss. Darüber hinaus fungiert er als Sprecher seiner Fraktion für ländliche Räume. Neben seinem Landtagsmandat engagiert sich der selbstständige Landwirt weiterhin als Bürgerliches Mitglied im Segeberger Kreistag. Zuvor war er Bürgermeister der Gemeinde Schmalensee.

Inhaltlich setzt Siebke auf die Weiterentwicklung der Lebensqualität im ländlich geprägten Wahlkreis. Im Fokus stehen für ihn insbesondere Bildung, sichere Arbeitsplätze, eine leistungsfähige Infrastruktur sowie soziale Gerechtigkeit. Auch die Ernährungssicherheit in Krisenzeiten bezeichnete er als zentrales politisches Anliegen.

Die harmonische Versammlung wurde nach der Begrüßung durch den CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ole Plambeck von der stellvertretenden Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Melanie Bernstein geleitet.

Stimmberechtigt waren alle CDU-Mitglieder mit Wohnsitz im Wahlkreis. Der Wahlkreis 26 umfasst Bad Segeberg, Wahlstedt, Amt Bornhöved, Amt Leezen, Amt Trave-Land, vom Amt Boostedt-Rickling die Gemeinden Daldorf, Groß Kummerfeld, Heidmühlen, Latendorf und Rickling. Vom Amt Itzstedt liegen im Wahlkreis die Gemeinden Itzstedt, Kayhude, Nahe, Oering, Seth und Sülfeld im Wahlkreis. Die Gemeinde Großenaspe vom Amt Bad Bramstedt-Land gehört ebenso zum Wahlkreis Segeberg-Ost.

Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein findet am 18. April 2027 statt.

Foto: (vlnr.) Die Landtagsabgeordneten Ole Plambeck und  Sönke Siebke und die Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein.