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Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Untersuchungshaft – wann kommt man ins Gefängnis, obwohl noch kein Urteil vorliegt?
Bad Segeberg. Für viele Menschen ist es ein Schock: Die Polizei steht vor der Tür, es kommt zur Festnahme – und plötzlich befindet sich der Betroffene in Untersuchungshaft. Dabei gilt doch eigentlich die Unschuldsvermutung. Wie passt das zusammen?
Tatsächlich ist Untersuchungshaft keine Strafe. Sie dient nicht dazu, jemanden „vorab“ zu bestrafen, sondern soll ein Strafverfahren sichern. Dennoch bedeutet sie für die Betroffenen einen massiven Einschnitt – beruflich, familiär und psychisch.
Was ist Untersuchungshaft überhaupt?
Untersuchungshaft (kurz: U-Haft) ist eine vorläufige Freiheitsentziehung während eines laufenden Ermittlungs- oder Strafverfahrens. Sie wird nicht automatisch angeordnet, sondern nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen und durch richterlichen Beschluss.
Entscheidend sind zwei Voraussetzungen:
Zum einen muss ein dringender Tatverdacht bestehen. Das bedeutet, dass nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen eine hohe Wah
27.02.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Achtung Kontrolle! Ermittlungsverfahren verstehen – vom Anfangsverdacht bis zur Einstellung
Viele Betroffene erfahren zum ersten Mal von einem Ermittlungsverfahren, wenn ein Schreiben der Polizei oder Staatsanwaltschaft im Briefkasten liegt. Begriffe wie Anfangsverdacht, Beschuldigter oder Einstellung wirken auf den ersten Blick technisch – haben aber ganz konkrete rechtliche Bedeutung. Wer weiß, wie ein Ermittlungsverfahren abläuft, kann Risiken besser einschätzen und Fehlentscheidungen vermeiden.
Was ist ein Ermittlungsverfahren überhaupt?
Ein Ermittlungsverfahren ist die erste Phase des Strafverfahrens. Es beginnt, sobald Polizei oder Staatsanwaltschaft Kenntnis von Umständen erlangen, die auf eine Straftat hindeuten könnten. Entscheidend ist dabei nicht, ob der Verdacht später bestätigt wird, sondern allein, dass ein sogenannter Anfangsverdacht besteht.
Dieser kann sich aus einer Anzeige, einer eigenen Wahrnehmung der Behörden oder auch aus anonymen Hinweisen ergeben. Bereits zu
05.02.2026
Polizei
Unfallursache von Feuerwehrfahrzeug mit 9 Verletzten scheinbar geklärt
Kreis Segeberg. Bei einem Feuerwehreinsatz im November ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Schleswig-Holstein. Ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Wahlstedt kollidierte auf der Rückfahrt von einem Einsatz mit einem Baum. Der Vorfall passierte am Abend des 18. November zwischen den Ortschaften Groß Rönnau und Hamdorf.
Laut Hamburger Abendblatt hat die Polizei nun erste Ergebnisse ihrer Untersuchung veröffentlicht. Nach derzeitigem Kenntnisstand war kein weiteres Fahrzeug am Unfall beteiligt, und es wurde auch kein technischer Mangel am Feuerwehrfahrzeug festgestellt. Die Ermittler gehen daher von einem möglichen Fahrfehler des Fahrers als Unfallursache aus.
Neun Feuerwehrleute befanden sich im Fahrzeug - zwei vorne in der Fahrerkabine, sieben im hinteren Mannschaftsraum. Die beiden vorderen Insassen wurden eingeklemmt und mussten von Rettungskräften mit schwerem Gerät befreit werden. Alle neun Verletzten kamen ins Krankenhaus, zwei erlitten schwere V
13.01.2026
Trappenkamp
Versuchter Aufbruch eines Geldautomaten in Trappenkamp
Trappenkamp (ots) - In der Nacht auf Mittwoch (31. Dezember 2025) kam es auf dem Gelände der Nordoel-Tankstelle in der Erfurter Straße in Trappenkamp zu einem versuchten Aufbruch eines Geldautomaten. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen.
Die Tat ereignete sich zwischen 01:00 Uhr und 05:00 Uhr morgens. Nach bisherigem Ermittlungsstand versuchten die unbekannten Täter, gewaltsam an die Geldkassette des Geldautomaten zu gelangen. Der Versuch misslang jedoch, woraufhin die Täter von ihrem Vorhaben abließen und in unbekannte Richtung flohen. Es entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden Hinweise auf ein möglicherweise involviertes Fahrzeug erlangt: Ein dunkler Mercedes-Kleintransporter, welcher im Tatzeitraum vom Tankstellengelände davonfuhr, könnte mit der Tat in Verbindung stehen.
Die Kriminalpolizei Bad Segeberg bittet die Bevölkerung um Mith
06.01.2026
Polizeidirektion Bad Segeberg
Polizei sucht Zeugen nach Streitigkeiten in Linienbus
Leezen/Bad Segeberg (ots) - Am Samstag (13. Dezember 2025) gegen 13:00 Uhr kam es in Leezen im Linienbus der Linie 7550 auf der Fahrt nach Bad Segeberg zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bedrohung und Beleidigung sucht die Polizei nun nach Zeugen.
An der Bushaltestelle in Leezen stieg der Geschädigte gegen 13:00 Uhr mit seiner Begleitung in den Bus der Linie 7550 nach Bad Segeberg. Ebenso sei eine dreiköpfige Personengruppe zugestiegen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Geschädigten und seiner Begleitperson setzten. Im Rahmen einer begonnenen Konversation sei es dann zu einem verbalen Streit mit mutmaßlicher Beleidigung und Bedrohung gekommen. Die Lage wurde durch den Busfahrer an der Haltestelle Mözen beendet, indem er die dreiköpfige Gruppe des Busses verwies.
Die drei zugestiegenen Personen werden wie folgt beschrieben: Die erste ist ein etwa 25 bis 30 Jahre alter Mann, von etwa 1,70 bis
22.12.2025
Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Feuerwehrunfall: Maschinist und Gruppenführer nicht mehr in Lebensgefahr!
Der Kreisfeuerwehrverband Segeberg teilt mit:
Am vergangenen Dienstabend, den 18.11.2025 wurden wir im Rahmen der überörtlichen Löschhilfe nach Bad Segeberg zu einem Gebäudebrand alarmiert.
Nach Abschluss des Brandeinsatzes wurden die Kräfte vor Ort sukzessive aus dem Einsatz entlassen. Die neunköpfige Besatzung unseres Löschgruppenfahrzeug 8/6 (Florian Segeberg 30-43-01) machte sich daraufhin ebenfalls auf den Rückweg nach Wahlstedt.
Zwischen den Ortschaften Groß Rönnau und Hamdorf kam unser Einsatzfahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum.
Die im hinteren Mannschaftsraum befindlichen Kameradinnen und Kameraden konnten sich selbstständig durch die Fenster aus dem Fahrzeug befreien. Sie setzten umgehend den Notruf ab, führten erste Sicherungsmaßnahmen durch und leisteten sich gegenseitig Erste Hilfe.
Infolge des Aufpralls wurden der Maschinist sowie der Gruppenführer schwer verletzt im Unfallfahrze
22.11.2025
Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Feuerwehrfahrzeug verunglückt - 9 Segeberger Feuerwehrleute verletzt
Am Dienstagabend, den 18. November, kam es gegen 21:24 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall eines Löschfahrzeuges auf der Segeberger Straße zwischen Groß Rönnau und Hamdorf. Das Fahrzeug war auf der Rückfahrt von einem vorangegangenen Einsatz in Bad Segeberg, als es aus bislang ungeklärter Ursache verunfallte.
Das Löschfahrzeug war mit neun Einsatzkräften einer Freiwilligen Feuerwehr aus dem Kreis Segeberg besetzt. Unmittelbar nach dem Ereignis alarmierte die Integrierte Regionalleitstelle West in Elmshorn ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzte, Polizei sowie das Technische Hilfswerk (THW), das die Einsatzstelle großflächig ausleuchtete.
Zwei Personen waren im Fahrzeug eingeklemmt und wurden mittels einer technischen Rettung aus dem Fahrzeug gerettet. Alle neun Kameradinnen und Kameraden wurden verletzt und nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Zur Art und Schwere der Verletzungen können de
19.11.2025
Rickling
93-Jähriger aus Rickling nach Messerangriff gestorben
In der Gemeinde Rickling im Kreis Segeberg ist ein 93-jähriger Mann verstorben, der Anfang November Opfer eines Messerangriffs geworden war. Der Senior starb in der Nacht zum Freitag, den 14. November. Die Ermittlungsbehörden prüfen derzeit, ob ein direkter Zusammenhang zwischen der Attacke und dem Todesfall besteht.
Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 3. November. Nach Angaben des SHZ soll ein 69-Jähriger mehrmals mit einem Messer auf den deutlich älteren Mann eingestochen haben. Wo genau die Tat stattfand, konnte die Polizei bislang nicht klären.
Das Opfer wurde mit mehreren Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die behandelnden Mediziner verständigten daraufhin die Polizei. Die Verletzungen galten zunächst nicht als lebensbedrohlich, sodass der 93-Jährige nach einiger Zeit aus der Klinik entlassen werden konnte.
Der Tatverdächtige befand sich laut SHZ-Informationen zum Zeitpunkt der Tat in psychiatrischer Behandlung beim Landesverein für In
17.11.2025
