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Wege-Zweckverband
Kompostverarbeitung: Gartenabfall auf sozialen Wegen
Bad Segeberg (em) Gartenabfall von den Kunden der Recyclinghöfe im WZV Gebiet nimmt soziale Wege. Ab Juli werden die grünen Abfälle für drei Jahre in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu hochwertigem Kompost verarbeitet.
Die OAR Biokompostierung aus Kiel Altenholz hat sich an einer euroweiten Ausschreibung des WZV beteiligt und den Zuschlag für den Transport und die Verwertung von 8.500 Tonnen Grünabfall pro Jahr erhalten. Die strengen Auswahlkriterien erfüllte das gemeinnützige Unternehmen der Schleswiger Werkstätten mit Bravur. So wurde seitens des WZV gefordert, dass mindestens 30% Menschen mit Behinderungen beschäftigt sein müssen. Die aus dem Grünabfall erzeugten Produkte sollten ein anerkanntes Gütesiegel der Bundesgütegemeinschaft Kompost tragen. Außerdem musste der Betrieb ein Entsorgungsfachbetrieb sein. Der WZV forderte zudem einen wirtschaftlichen Preis.
Der OAR Betriebsleiter Bernd Clausen und die kommissarische Verbandsvorsteherin Dr.
01.07.2019
