Henstedt-Ulzburg (em) Auch wenn der Zuzug von Flüchtlingen derzeit rückläufig ist, steht Schleswig-Holstein vor der Herausforderung, für die anerkannten Flüchtlinge im Land, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Auch in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg wird vor diesem Hintergrund dringend sozialer Wohnraum benötigt.
Die Gemeindeverwaltung hat vorgeschlagen, Wohnraum nach dem sogenannten „Kieler Modell“ im Ort zu ermöglichen. In einer ersten Nutzungsphase können die Gebäude von Flüchtlingen als Gemeinschaftsunterkünfte genutzt werden. Die zweite, langfristige Nutzungsphase sieht den Umbau in reguläre Sozialwohnungen vor, die von Familien, alleinerziehenden Müttern und Vätern sowie älteren Menschen bezogen werden können.
Für Henstedt-Ulzburg ist die Errichtung dieser Wohnhäuser neu und damit einhergehend sind viele Fragen offen: Wo entstehen die Gebäude, wie sehen sie aus, wie groß sind sie und wie viele Personen sollen in einem Quartier unterkommen? Ist gegebenenfalls auch sofort qualifizierter sozialer Wohnungsbau möglich? Wie ist die Zukunftsplanung der Gemeinde und was kommt gegebenenfalls auf die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zu?
Um die Bürgerinnen und Bürger von Henstedt-Ulzburg über dieses Thema zu informieren, lädt Bürgermeister Stefan Bauer zur Bürgerinformationsveranstaltung „Sozialer Wohnraum in Henstedt-Ulzburg“ am Donnerstag, 8. September, um 19 Uhr in das Bürgerhaus, Beckersbergstraße 34 in Henstedt-Ulzburg, ein.
Herr Maik Krüger, Mitarbeiter aus dem Referat für Wohnraumförderung des Schleswig-Holsteinischen Innenministeriums, wird zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (ARGE), der Investitionsbank und weiteren Referenten das „Kieler Modell“ vorstellen und aufzeigen, wie die Realisierung des sozialen Wohnungsbaus in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg aussehen könnte. Das Bauamt wird in der Folge die konkreten Planungen der Gemeinde vorstellen. Im Anschluss stehen Bürgermeister Bauer, Herr Krüger und die Referenten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen!
