Kaltenkirchen (em) Als die Kommune Rødekro in Dänemark durch eine Gebietsreform in die Großkommune Aabenraa überging, wurde im Jahr 2007 im gegenseitigen Einverständnis die städtepartnerschaftliche Beziehung übernommen.
Die Stadt Aabenraa (deutsche Schreibweise: Apenrade) mit ca. 16.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Flensburg landschaftlich sehr reizvoll direkt an einem Meeresarm der Ostsee, der Apenrader Förde, in der grenznahen Region Süddänemark. Aufgrund des Seehafens hat die Stadt eine lange Tradition als Seefahrerstadt und Werftstandort. Durch die Gebietsreform wurde die Stadt Aabenraa zum Zentrum der 60.000 Einwohner/-innen zählenden Großkommune.
Seit einigen Jahren waren bis auf die Treffen der Feuerwehren (50-jähriges Jubiläum), aus denen sich ursprünglich die städtepartnerschaftliche Beziehung entwickelt hat, kaum noch Kontakte zu verzeichnen und es war zu befürchten, dass sie einschläft. Doch nun scheint sie neu belebt zu werden.
Am Montag, 1. Juni, kam eine Kaltenkirchener Delegation, der Bürgermeister Hanno Krause, Bürgervorsteher Rüdiger Gohde, der Vorsitzende des Jugend-, Sport- und Bildungsausschusses, Herr Karl Stanek und der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bau und Umwelt, Herr Dieter Bracke, sowie einige Stadtbedienstete angehörten, einer Einladung nach und besuchte das Rathaus in Aabenraa. In einer dreistündigen Sitzung wurde sich über die Themen „Bildung, Sport und Kultur sowie Wirtschaftsschnittflächen“ ausgiebig mit den zuständigen dänischen Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht. Fazit dieses Treffens ist, dass beide Städte ihre Partnerschaft intensivieren wollen.
Nun gilt es, entsprechende Ideen für eine intensive städtepartnerschaftliche Beziehung mit Aabenraa insbesondere in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur und Wirtschaft zu entwickeln. Letztendlich sollen beide Partnerstädte hiervon profitieren und ein reger Austausch im Schulleben, der Freizeit und dem Handel erfolgen.
„Der Besuch in Aabenraa war sehr interessant. Wir hatten bereits im Dezember 2014 eine Delegation im Rathaus Kaltenkirchen begrüßen können, nun erfolgte der Gegenbesuch. Kennenzulernen, wie andere Verwaltungen arbeiten birgt immer die Chance, mit den neuen Erfahrungen auch selbst etwas zu verändern. Ich würde es begrüßen, wenn sich auch Vereine und Verbände an der Städtepartnerschaft auf Eigeninitiative beteiligen.“, erklärt Bürgermeister Hanno Krause.