Neumünster.Vor genau 1200 Jahren macht sich ein junger Mönch auf den Weg in den damals unbekannten Norden. Ansgar ist sein Name. Mit einem Gottesdienst am Dienstag, 3. Februar, um 19 Uhr in der Anscharkirche Neumünster erinnern Christen aller Konfessionen an ihn, an den „Apostel des Nordens“.
In der ökumenischen Ansgarvesper geht es um den Mut, Grenzen zu überwinden. Die Predigt hält Pröpstin Simone Pottmann.
Eingeladen sind zu dieser Feier auch alle Trägerinnen und Träger des Ansgarkreuzes, einer hohen Auszeichnung der Nordkirche für ehrenamtliches Engagement.
Ansgar unternahm im 9. Jahrhundert mehrere Reisen in den Norden und nach Skandinavien. Er taufte den dänischen König, wirkte als Bischof in Hamburg und trug maßgeblich zur Verbreitung des Christentums bei. In die Geschichte ging er als Apostel des Nordens ein.
Der Namensgeber der Anscharkirche starb am 3. Februar 865. An dieses Datum erinnern die christlichen Kirchen in Neumünster jedes Jahr mit der gemeinsamen Ansgarvesper.
