Neumünster (em) In der Nacht vom 29. auf den 30. April 2016 hat die Bußgeldstelle für Verkehrsordnungswidrigkeiten der Stadt Neumünster erstmals eine Überwachung des nächtlichen fließenden Verkehrs durchgeführt. Ziel dieses Piloteinsatzes war zu prüfen, ob sich die Fahrzeugführer nachts an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.
„Während der regulären Einsatzzeiten von 7 Uhr bis 19 Uhr konnten wir durch die Intensivierung des Messbetriebes bereits einen Rückgang der Fallzahlen erreichen. Durch den vergangenen Einsatz wollen wir jedoch ein Zeichen setzen, dass man zu jeder Zeit mit uns rechnen muss“, kommentiert der Leiter der Bußgeldstelle, Max Janßen, die neue Verfahrensweise.
Den Auftakt bildete die Altonaer Straße in der Zeit von 21.45 Uhr bis 23.30 Uhr. Hier wurden 29 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert, das schnellste Fahrzeug mit 81 Stundenkilometer. Weiter ging es von 23.50 Uhr bis 1.50 Uhr in der Rendsburger Straße nahe des Autobahnzubringers. Hier wurde unter 22 Fällen eine Spitzengeschwindigkeit von 83 Stundenkilometer registriert. Der Abschluss des Einsatzes fand in der Zeit von 3.00 Uhr bis 4.30 Uhr auf dem Großflecken mit 17 Fällen von überhöhter Geschwindigkeit statt. Hier wurde der schnellste Fahrer mit 41 Stundenkilometer gemessen.
„Die Zahlen bestätigen unsere Vermutung, dass hier Handlungsbedarf besteht. Wir werden derartige Einsätze auf jeden Fall wiederholen“, so Max Janßen abschließend.