Norderstedt (em) Auch nach den beiden Weltkriegen kommt unsere Welt nicht zur Ruhe. Menschen in allen Erdteilen müssen unsagbares Leid ertragen, weil kriegerische Auseinandersetzungen sie mit Gewalt und Terror bedecken. Hunger, Vertreibung und Obdachlosigkeit lassen die Menschen verzweifeln. Vergessen wir sie nicht.

Der Volkstrauertag am 18. November soll uns an die Opfer der Kriege und des Terrors in der Welt erinnern und uns mahnen, dass Gewalt kein Mittel der Auseinandersetzung sein darf. Auch heute noch kommt es in zahlreichen Teilen der Welt zu Auseinandersetzungen und Kriegen. Noch immer werden Menschenrechte missachtet, noch immer werden Bomben geworfen und Gewalttaten aus politischen Gründen verübt. Wir sollten deshalb den Volkstrauertag als Gedenk- und Mahntag aller Gewaltopfer bis in unsere heutige Zeit verstehen.

Nutzen wir den Volkstrauertag zu einem Appell für den Frieden und mehr Menschlichkeit. Der Aufruf zur Teilnahme an der zentralen Veranstaltung richtet sich an alle Norderstedter Bürgerinnen und Bürger, an alle Vereine und Verbände in unserer Stadt. Die Hauptveranstaltung zum Volkstrauertag findet am 18. November um 10.30 Uhr in der Falkenberg-Kirche Harksheide, Kirchenplatz 1 (Kranzniederlegung um 11.30 Uhr am Mahnmal Friedhof Harksheide) statt.

Weitere Kranzniederlegungen werden an diesem Tag vorgenommen am:
• 11 Uhr: Mahnmal Friedhof Glashütte, Hummelsbütteler Steindamm,
• 11 Uhr: Mahnmal Johannes-Kirchengemeinde, Bahnhofstraße
• 10.30 Uhr: Mahnmal „Berliner Mauer“, Ochsenzoller Straße
• 10.30 Uhr: Mahnmal Schule Weg am Denkmal
• 11 Uhr: Mahnmal Friedhof Garstedt
• 12 Uhr: Mahnmal Gedenkstätte Wittmoor, Glashütte