Norderstedt (mo) Schleswig-Holsteins größte Baustelle ist zurzeit in Norderstedt zu finden. An der Niendorfer Straße wurde am 18. Juni feierlich der Grundstein für die neue Zentrale der tesa SE gelegt. Bis 2015 entsteht hier ein integrierter Gebäude-Komplex für die internationale Unternehmenszentrale mit Forschungs- und Technologiezentrum.
Thomas Schlegel, Vorstandsvorsitzender der tesa SE, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste mit merklicher Zufriedenheit über den bisherigen Bauablauf: „Nach einem guten halben Jahr Bauzeit sind wir momentan genau im geplanten Zeit- und Kostenplan. Unser Dank gilt daher allen beteiligten Gewerken und Mitarbeitern, die diesen überaus flüssigen Bauablauf ermöglichen.“ Und tatsächlich, wo beim ersten Spatenstich im November 2012 noch „plattes Land“ war, wurden bis dato rund 58.000 Kubikmeter Erdmassen bewegt. „One tesa“ das bedeutet Headquarter, Forschungszentrum und Technologiezentrum unter einem Dach. So etwas gab es in der Unternehmensgeschichte von tesa noch nicht. „Mit dem exakt auf unser Geschäftsmodell ausgerichteten Neubau-Verbund werden wir die Effizienz und Flexibilität bei der Entwicklung neuer Produkte weiter erhöhen und auf unterschiedlichste Kundenanforderungen noch schneller reagieren können“, erklärt Thomas Schlegel. Der Vorstandsvorsitzende betonte auch die Wichtigkeit einer guten Nachbarschaft am neuen Standort Norderstedt: „Kommunikation ist alles und wir stehen dieser immer offen gegenüber.“
Als besonderen Moment für die Entwicklung Schleswig-Holsteins und Norddeutschlands hin zu einem angesehenen Innovationsstandort bezeichnete Ralph Müller-Beck, Staatssekretär für Arbeit und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, die Grundsteinlegung. „Wir freuen uns sehr, dass sich mit tesa ein weltweit operierendes Unternehmen entschieden hat, seinen Hauptsitz in der Metropolregion auszubauen. Dies zeigt, dass Norddeutschland auch für einen Weltkonzern ein attraktiver Standort im Bereich Forschung und Entwicklung, aber auch hinsichtlich der industriellen Produktion im High-Tech-Segment sein kann“, so Müller-Beck. Auch die Stadt Norderstedt zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Zusammenarbeit und ihrer Rolle als verlässlicher Servicepartner. „Die Ansiedlung der tesa SE zeigt, dass Norderstedt sein Ziel, einen Gleichklang in der Stadtentwicklung auf Wohnen, Arbeiten und Grün zu legen, erfolgreich auch im Wirtschaftsbereich umsetzt“, sagte Thomas Bosse, Baudezernat und stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt. Und damit sich die tesa-Mitarbeiter ab 2015 nicht nur in ihren neuen Gebäuden wohl fühlen, sondern Norderstedt auch als „tolle Stadt“, wie Bosse sie begeistert bezeichnete, erleben, lädt der stellvertretende Oberbürgermeister vorab schon einmal zur gemeinsamen sonntäglichen Busrundfahrt, denn damit habe man fernab der Hauptstraßen Norderstedts schon jeden begeistert sogar den Busfahrer.