Norderstedt. In der Stadt Norderstedt ist der „Musikanbau“ am Coppernicus-Gymnasium feierlich der Schule übergeben worden. Der in seiner Architektur besondere Holz-Bau war im Auftrag der Stadt Norderstedt vom Generalunternehmen Otto Wulff in nur gut einem Jahr Bauzeit errichtet worden. Das Coppernicus-Gymnasium mit seinen aktuell 950 Schülerinnen und Schülern bekommt in dem Anbau zwei neue Musikräume, zwei neue Musikübungsräume, vier zusätzliche Klassenräume und eine offene „Lernlandschaft“. Die Investitionssumme beträgt rund neun Millionen Euro.

Die für den Bereich Schulen zuständige Dezernentin und II. Stadträtin Kathrin Rösel sagte: „Es werden hier tolle Voraussetzungen für gemeinsames Lernen geschaffen.“ Alle Beteiligten lobten die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt als Bauherrin, dem Architekten Thomas Rodemeier und seinem Team, der Baufirma, die die Holzkonstruktion in Österreich vorgefertigt hatte, und der Schulgemeinschaft bei den Planungen und während der Bauzeit. „Ein geiler Bau, sagen unsere Schülerinnen und Schüler“, so Schulleiterin Heike Schlesselmann. Krönendes Element ist nach Meinung der Fachleute die auffällige Bogentreppe aus hellem Holz, die Erd- und Obergeschoss verbindet. Norderstedts Baudezernent Dr. Christoph Magazowski betonte bei der Einweihung, dass der Bau im Zeit- wie im Budget-Plan geblieben sei.

Ein besonderes Geschenk im Sinne von Nachhaltigkeit machten die Vertreterinnen und Vertreter der Firma Otto Wulff der Schule: Die riesige Abdeckplane, die den Bau im Winter geschützt hatte, war von Schülerinnen und Schülern um Kunstlehrerin Lena Malzahn kunstvoll verschönert worden. Aus dieser Plane ließ das Team von Otto Wulff mehr als 300 Taschen in verschiedenen Größen fertigen – und schenkte sie zur Einweihung des „Musikanbaus“ dem Coppernicus-Gymnasium.

Foto: von links nach rechts: Architekt Thomas Rodemeier, Schulleiterin Heike Schlesselmann, II. Stadträtin Kathrin Rösel, Stadtpräsidentin Petra Müller-Schönemann