Norderstedt (em) Die PM zum Flughafen, von der SPD gemeinsam mit der WIN veröffentlicht, ist Wahlkampf pur. Darüber hinaus ist die Aussaage, dass gemeinsam mit dem Staatssekretär nach Lösungen gesucht wurde, u.a. eine Veränderung der Struktur der Landeentgelte, nur als Stimmenfang der SPD.

Dazu Detlev Grube, Direktkandidat im Wahlkreis 27: „Katrin Fedrowitz verkündet als Ergebnis des gerade stattgefundenen Gesprächs eine mögliche Veränderung der Landegebühren in denTagesrandzeiten. Ein Sachverhalt, der schon Ende Dezember 2016 beantragt und vor Ostern genehmigt wurde. Entweder Unwissenheit oder Wahlkampf? Anders ist das nicht zu verstehen, sich hier hinter den Zug zu schmeißen und zu suggerieren, die SPD würde hier gewirkt haben. Schade, ein so wichtiges Thema zum Wahlkampf zu missbrauchen und die Bürger*innen zu verunsichern. Fakt ist, dass die Gebühren für verspätete Flugzeuge in den Abendstunden in Zukunft im Viertelstundentakt bis zu 700% teuerer werden. Wir GRÜNEN arbeiten in Kiel und Hamburg seit Jahren daran, den Lärm gerade in den Tagesrandzeiten zu verringern, auch mit Unterstützung des Umweltministerns Habeck umd Umweltsenators Kerstan. Das die WIN nun ausgrechnet für eine SPD eine Wahlempfehlung abgibt, die sowohl den Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein als auch den Bürgermeister in Hamburg stellt, ist schwer zu verstehen. Haben diese sich doch bisher eher für die Interessen der Wirtschaft präsentiert.“