Quickborn. Zahlreiche Quickborner, die täglich auf die Bahn angewiesen sind, berichten seit Wochen von massiven Einschränkungen: Züge fallen kurzfristig aus, Verbindungen sind unzuverlässig, Alternativen fehlen, Zugausfälle werden unklar kommuniziert. Für viele Pendler bedeutet das Stress, Zeitverlust und erhebliche Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die FDP-Fraktion Quickborn kritisiert die anhaltenden und ungeplanten Zugausfälle auf der AKN-Strecke daher scharf. „Wer morgens nicht weiß, ob der Zug fährt, verliert das Vertrauen in den ÖPNV. Nach den monatelangen Einschränkungen durch den Schienenersatzverkehr haben die Pendler erwartet, endlich wieder planbar und zuverlässig unterwegs zu sein“, sagt der Fraktionsvorsitzende Jürgen Scharley.
Die FDP-Fraktion hat deshalb beantragt, dass die AKN Eisenbahn GmbH im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) am 12. Februar 2026 ausführlich zu den Ursachen der aktuellen Zugausfälle und anderweitigen Einschränkungen Stellung nimmt und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorlegt. Dazu soll ein Vertreter der AKN in den Ausschuss eingeladen werden. Parallel dazu ist auch unsere FDP-Landtagsabgeordnete Annabell Krämer auf Landesebene aktiv und hat die Landesregierung im Rahmen einer Kleinen Anfrage zu den aktuellen Vorkommnissen bei der AKN befragt.
„Es reicht nicht, Ausfälle hinzunehmen und die Fahrgäste immer nur um Verständnis zu bitten“, sagt Svea Spenninger, Mitglied im ASU. „Die Fahrgäste erwarten Zuverlässigkeit und spürbare Verbesserungen. Die AKN steht in der Verantwortung, kurzfristig Lösungen zu präsentieren und zu liefern.“ Die FDP Quickborn fordert:
- eine transparente Darstellung der Gründe für die anhaltenden Ausfälle
- die zeitgerechte Anzeige der Zugausfälle und Verspätungen in der HVV-App
- konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung des Fahrbetriebs
- eine verlässliche Kommunikation gegenüber den Fahrgästen sowie
- Konzepte, um die Zuverlässigkeit dauerhaft zu sichern.
„Quickborn ist eine Pendlerstadt. Eine funktionierende AKN ist für unsere Stadt und die gesamte Region unverzichtbar“, betont Jürgen Scharley. „Wir erwarten, dass die AKN dieser Verantwortung gerecht wird: Im Interesse der vielen Menschen, die täglich auf den ÖPNV angewiesen sind.“
