Stadtmagazin.SH

Artikel

Neumünster

Jüngere und Ältere sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt in Neumünster

Neumünster. Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: „Etliche der rund 1.930 Azubis in Neumünster wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten“, sagt Ralf Olschewski von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das Wohnen werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt, so die IG BAU Holstein, der aktuelle „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut, den die Gewerkschaft mit in Auftrag gegeben hat.  „Tragisch ist es, wenn ein Ausbildungsvertrag nicht zustande kommt, weil das Wohnen zu teuer ist. Etwa dann, wenn Jugendliche weder eine Wohnung noch ein WG-Zimmer in der Nähe des Ausbildungsbetriebs bezahlen können“, so Ralf Olschewski. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Holstein warnt: „Wenn Ausbildungsverträge am Wohnungsmangel und an zu hohen Mieten scheitern, dann ist das Maß voll. Das kann sich
30.01.2026
Quickborn

Vorplanungen für den Wasserwerk-Neubau sind abgeschlossen

Quickborn (em)  Wasser ist die Quelle allen Lebens und auch in Quickborn eine wertvolle Ressource. Um den steigenden Bedarf und die Qualitätssicherung des Trinkwassers für Quickborn und das Umland nachhaltig zu gewährleisten, plant der Wasserförderverband Quickborn den Bau eines neuen, hochmodernen Wasserwerks. Mit einer Investition von etwa 25 Millionen Euro soll die Versorgungskapazität und Effizienz erheblich gesteigert werden. Das bestehende Wasserversorgungssystem versorgt heute rund 40.000 Menschen in Quickborn, Alveslohe, Bilsen, Hemdingen, Langeln, Heede, Bevern, Bullenkuhlen, Seeth-Ekholt und Ellerau. Die beiden vorhandenen Wasserwerke stammen aus den Jahren 1962 und 1980 und sind an ihre technischen Grenzen gestoßen. Die Nachfrage steigt kontinuierlich, und die Anforderungen an Kapazität und Versorgungssicherheit nehmen zu. Eine Sanierung der bestehenden Anlagen ist jedoch wirtschaftlich und technisch keine langfristige
25.11.2024
Neumünster

Verdopplung der Registrierungen von EU-Wählern für die Europawahl 2024

Neumünster (em) In Neumünster leben rund 4.500 wahlberechtigte Unionsbürger. In den vergangenen 25 Jahren haben sich lediglich 69 Personen für die Europawahl registriert. In diesem Jahr konnte diese Zahl durch gezielte Maßnahmen deutlich erhöht werden. Unionsbürger, die an der Europawahl am 9. Juni 2024 in Deutschland teilnehmen möchten, mussten sich bis zum 19. Mai 2024 ins Wählerverzeichnis eintragen lassen. Der dazu erforderliche Antrag war jedoch nur in deutscher Sprache verfügbar, wie die Bundeswahlleitung bestätigte. Zusätzlich wurde ein englisches Hilfsformular bereitgestellt. Um diese sprachliche Hürde zu überwinden und die EU-Bürger auf die Bedeutung ihrer Registrierung aufmerksam zu machen, organisierte das Team Integration der Stadt Neumünster gemeinsam mit der Bulgarischen Gemeinschaft Neumünster und der Partnerschaft für Demokratie eine Informationsveranstaltung. Diese fand am  17. März im Bildungszentrum Vicelinviertel statt. Die Veran
05.06.2024