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Henstedt-Ulzburg
Grundsteuer gerecht? CDU lehnt Erhöhung des Hebesatzes auf 350 % ab
Henstedt-Ulzburg. Gestern hat der Gemeinderat mehrheitlich den Hebesatz für die Grundsteuer B auf 350 % erhöht. Zustimmung kam von BfB, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und WHU. Die CDU stimmte gegen die deutliche Erhöhung um 42 Prozentpunkte für alle Wohnungseigentümer.
Die CDU und die FDP setzten sich für eine gerechtere Lösung ein: Das Splitting der Grundsteuer B für alle Hauseigentümer und Mieter von Wohngebäuden einerseits und für gemischt genutzte Grundstücke (Wohngebäude einschließlich Gewerbe) andererseits – damit wäre 2026 eine sozial gerechte Verteilung der Steuerlast erreicht worden. Die anderen Fraktionen vertraten jedoch unterschiedliche Ansichten zur Umsetzung, obwohl sie die Notwendigkeit einer sozial verträglichen Belastung betonten.
“Aufgrund von Personalproblemen der Verwaltung, die eine frühere Umstellung auf einen gesplitteten Hebesatz für 2026 ablehnte, wurde die gerechtere Belastung von den anderen Fraktionen auf 2027 verschoben. Die
18.12.2025
Norderstedt
Pläne zum Bebauungsplan Nr. 343 „Meyers Mühle“ liegen aus
Norderstedt. Im Norderstedter Stadtteil Garstedt soll im Bereich Ochsenzoller Straße, Ecke Ohechaussee, auf dem ehemaligen Gelände des Unternehmens „Meyers Mühle“, ein neues Bauprojekt entwickelt werden. Bei dem Projekt sollen geförderte und freifinanzierte Wohnungen für verschiedene Nutzerinnen- und Nutzergruppen sowie Gewerbeflächen entstehen. Ab sofort und bis zum 5. Novembers kann hierfür der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 343 im Norderstedter Rathaus (Rathausallee 50, 2. Stock, Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, Fachbereich Planung) zu den Öffnungszeiten des Rathauses eingesehen werden. Etwaige Stellungnahmen zu den Plänen müssen bis zum 5. November bei der Stadtverwaltung eingereicht werden.
Mit der Aufstellung des B-Planes Nr. 343 sollen folgende Planungsziele verwirklicht werden: Die Umwandlung einer gewerblich genutzten Fläche in Wohnbau- und Mischgebietsflächen, die Schaffung von bis zu 50 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum, die Si
08.10.2025
Quickborn
Neues Wohnquartier: Nachhaltiges und bezahlbares Wohnen an der Kieler Straße
Quickborn (em) Die Stadt Quickborn freut sich, gemeinsam mit dem Wohnungsunternehmen Plambeck den Start eines zukunftsweisenden Wohnbauprojekts an der Kieler Straße Ecke Ellerauer Straße bekannt zu geben. Auf einer Fläche von rund 3.600 Quadratmetern entstehen zwei moderne Wohngebäude mit insgesamt 61 Mietwohnungen, von denen 56 öffentlich gefördert sind. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von dringend benötigtem bezahlbaren Wohnraum und vereint Nachhaltigkeit mit hoher Lebensqualität.
„Gemeinsam mit Plambeck schaffen wir modernen, bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage und setzen ein starkes Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung“, betont Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann. „Die partnerschaftliche Zusammenarbeit ist ein Vorbild für künftige Bauvorhaben.“
Die neuen Wohngebäude wurden in enger Abstimmung mit der Stadt Quickborn geplant und erfüllen höchste Anforderungen an Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit. Das ge
03.04.2025
Bad Segeberg
Kreis Segeberg und ukrainische Region Tschernihiw besiegeln Partnerschaft
Kreis Segeberg (em) Im Dezember 2022 hat sich der Segeberger Kreistag für die Gründung einer Kreispartnerschaft mit einer ukrainischen Gebietskörperschaft ausgesprochen. Jetzt ist es so weit: In der Kreistagssitzung am Donnerstag, 14. März (ab 17 Uhr), werden Kreispräsident Jörg Buthmann, Landrat Jan Peter Schröder und Serhij Kramarenko, erster stellvertretender Leiter der Staatsverwaltung des Bezirks Tschernihiw, die offizielle Partnerschaftsvereinbarung zwischen dem Kreis Segeberg und dem Bezirk Tschernihiw im Nordosten der Ukraine unterzeichnen.
Im vergangenen Juli hatte es in der südpolnischen und grenznah gelegenen Stadt Hrubieszow ein erstes Kennenlerntreffen mit Vertreterinnen aus Tschernihiw gegeben. Laut dem ehrenamtlichen Kreis-Partnerschaftsbeauftragten Rüdiger Jankowski war der ukrainische Bezirk „dazu prädestiniert“, Partner des Kreises Segeberg zu werden: „Weil bereits zwei Partner von uns, nämlich Drawsko Pomorskie in Polen und Pölva in Estland,
14.03.2024
Neumünster
11.500 Wohnhäuser in Neumünster sind „Asbest-Fallen“ bei Sanierung
Neumünster (em) Tonnen von Baumaterial mit Asbest stecken in Neumünster in Altbauten. „Von 1950 bis 1989 kamen Asbest-Baustoffe intensiv zum Einsatz. Es ist davon auszugehen, dass es in jedem Gebäude, das in dieser Zeit gebaut, modernisiert oder umgebaut wurde, Asbest gibt. Mal mehr, mal weniger“, sagt Ralf Olschewski von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Er spricht von „Asbest-Fallen“ und nennt Zahlen: „In den vier ‚Asbest-Jahrzehnten‘ wurden in Neumünster rund 11.500 Wohnhäuser mit 24.200 Wohnungen neu gebaut. Das sind immerhin 59 Prozent aller Wohngebäude, die es heute in der Stadt gibt. Dazu kommen noch Gewerbegebäude, Garagen, Ställe und Scheunen in der Landwirtschaft.“ Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Holstein verweist dabei auf die „Situationsanalyse Asbest“, die die Bau-Gewerkschaft beim Pestel-Institut (Hannover) in Auftrag gegeben hat.
„Asbest ist ein krebserregender Stoff. Wer in einem asbestbelasteten Haus wohnt, muss sich tro
13.11.2023
Henstedt-Ulzburg
Wirtschaft stärken durch wirksamen Bürokratieabbau!
Henstedt-Ulzburg (em) Ole-Christopher Plambeck, Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtages zum Wachstumschancengesetzes und Abbau von Bürokratiehürden für die Wirtschaft: "Meint die FDP das wirklich ernst? Anstatt dem Gesetzentwurf für einen dauerhaften ermäßigten Umsatzsteuersatz in der Gastronomie zuzustimmen, wird dieser Gesetzentwurf, dort wo das Thema zu entscheiden ist, nämlich im Bundestag, einfach abgelehnt. Und einen Tag zuvor werden hier noch große Töne gespuckt.
Und nun kommt die FDP mit einem Gesetzentwurf aus Berlin, wo sie im Landtag Hilfe sucht, um es in der Ampel durch zu bekommen. Obwohl die Beratungen im Bund noch gar nicht abgeschlossen sind. Diesmal mit dem Wachstumschancengesetz. Wobei, wie der Name schon sagt, es sich hier um eine Chance, aber nicht um eine Zusage für Wachstum handelt.
Aber Unterstützung für Wachstum braucht die Wirtschaft auf jeden Fall. Denn die multiplen Krisen, wie die Corona-Pandemie, die Folgen des russischen Angri
25.09.2023