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Henstedt-Ulzburg

Wichtige Grundlagen zu „Erste Hilfe am Kind“ vermittelt

Insgesamt 15 Frauen und sieben Männer mit Fluchterfahrung haben auf Einladung der Integrationskoordinierung an den Kursen „Erste Hilfe am Kind“ teilgenommen. Aufgrund der hohen Nachfrage fanden erneut zwei Termine statt. Dabei wurden den Teilnehmenden in Kooperation mit Christian Leder von „Der Dozent“ in jeweils vier Stunden wichtige Grundlagen für den Ernstfall vermittelt.  Handgriffe und Vorgehensweisen bei Verschlucken, Allergien, Vergiftungen, Schock, verschiedenen Wundarten und deren Versorgungsmöglichkeiten, thermischen Notfällen, Insektenstichen und Ertrinken wurden gezeigt. Auch Wiederbelebung wurde geübt. Zudem gab es Informationen, welche Notfallnummern in welchen Fällen zu wählen sind. Damit die Inhalte für alle verständlich übermittelt werden konnten, waren die beiden Sprach- und Kulturmittlerinnen Payan Khodadad Hassan und Somayeh Esmzamani Aghmiyooni dabei.  „Die Teilnehmenden konnten durch den Kurs mehr Sicherheit gewinnen und auch wir ha
16.12.2025
Neumünster

Haushalt beschlossen - Deutlich weniger Mittel im kommenden Jahr

Die Synode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Altholstein hat eine neue stellvertretende Vorsitzende. Die Neumünsteraner Pastorin Simone Bremer ist am Sonnabend (29.11.) mit großer Mehrheit in dieses Amt gewählt worden. Außerdem hat das Kirchenparlament in seiner Sitzung in Neumünster den Haushaltsplan für das Jahr 2026 verabschiedet. Er hat ein Gesamtvolumen von 34,3 Millionen Euro.  „Wir müssen im kommenden Jahr mit deutlich weniger Mitteln auskommen“, erklärte Matthias Gemmer. Er brachte für den Kirchenkreisrat den Haushaltsplan in die Synode ein und stellte klar: „Im Haushaltsplan gibt es keine Spielräume für Träume und Wünsche. Alle müssen mit im Schnitt 8,6 Prozent weniger Geld auskommen.“  Gemmer zeigte sich dennoch optimistisch, auch mit weniger Mitteln könne gute kirchliche Arbeit geleistet werden.  Um den Rückgang der Finanzen abzufedern, stimmte die Synode zu, im kommenden Jahr knapp 2,5 Millionen Euro aus den Rücklagen zu entnehmen. „Das
02.12.2025
Henstedt-Ulzburg

„Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ - Gespendete Brötentüten verteilt

Norderstedt. Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht von Alter, Einkommen, Her­kunft, Religion oder Kultur abhängig ist. Wie Gleichstellungsbeauftragte Svenja Gruber erklärt, ist es ein strukturelles Problem, das aus patriarchalen Strukturen und ungleichen Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen und traditionel­len Rollenbildern resultiert. Während der Aktionswoche zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hat sie deswegen unterschiedliche Aktionen organisiert, um auf diese Problematik hinzuweisen und aufzurütteln.  „Dass bei Bäckerei Wagner in Henstedt-Ulzburg Gewalt gar nicht in die Tüte kommt, ist an dem großen Engagement des Bäckermeisters gegen Gewalt an Frauen sichtbar: Seit Jahrzehnten spendet Hans-Jochen Wagner die Brötchen zur Aktion ‘Gewalt kommt nicht in die Tüte‚, die an unter­schiedliche Zielgruppen mit Informationsmaterial verteilt werden“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte in den vergange
02.12.2025
Bad Segeberg

Azubis setzen Zeichen: „Bei uns gibt es keinen Platz für Gewalt“

Kreis Segeberg. Jede dritte Frau in Deutschland erlebt körperliche oder sexuelle Gewalt, 25 Prozent aller Frauen sind in partnerschaftlichen Beziehungen von Gewalt betroffen, zwei von drei Frauen erleben sexuelle Belästigung. Fast täglich kommt es zu einem Femizid – der Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. „Das sind erschreckende Zahlen“, sagt Robin und seine Mitschüler*innen vom Berufsbildungszentrum (BBZ) in Bad Segeberg pflichten ihm nickend bei. „Das muss man erstmal sacken lassen.“  Rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November setzt der Kreis Segeberg gemeinsam mit verschiedenen Partner*innen ein sichtbares Zeichen. Das „Bündnis gegen Gewalt an Frauen“ will aufklären, vorbeugen und unterstützen. Zum Zusammenschluss gehören die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Segeberg und der Stadt Bad Segeberg, die Frauenfachberatungsstelle und der Notruf Frauenzimmer e.V., das KIK-Netzwerk gegen häusliche Gewalt sowie d
02.12.2025