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Bad Segeberg
Bürgerenergiefonds „Energiewende braucht Mitmachprojekte vor Ort“
Kreis Segeberg. Die energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, hat heute mit Energiewendeminister Tobias Goldschmidt den Bürgerenergiepark Neuengörs besucht. Der Minister verkündete hierbei die Aufstockung des Bürgerenergiefonds auf 15 Mio. Euro. Der Fonds, der seit seiner Einführung bereits 79 Projekte im Bereich Erneuerbare Energien, ländliche Wärmeversorgung und Digitalisierung unterstützt hat, solle künftig noch mehr regionale Initiativen und Bürgerbeteiligung ermöglichen.
„Die Energiewende ist ein Mitmachprojekt – sie gelingt nur, wenn die Menschen vor Ort mitgestalten und von ihr profitieren“, betonte Täck. Der Bürgerwindpark Neuengörs, an dem 100 Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind, stehe exemplarisch für die Verbindung von Klimaschutz und lokaler Wertschöpfung. Die Erträge flössen nicht nur in die Energiewende, sondern stärkten auch das Gemeinwohl – etwa durch Unterstützung für Schulen, Kitas, die Feuer
19.01.2026
Quickborn
Windkraftanlagen kein vorrangiges Thema bei Quickborner Politik
Quickborn (em) Nach internen Beratungen hat sich die Quickborner Politik mehrheitlich darauf verständigt, das Thema Windenergie bis auf Weiteres nicht vorranging zu behandeln. Einig sind sich die in der Quickborner Ratsversammlung vertretenden Fraktionen auch in dem Bestreben, die Ansiedlung von Windkraftanlagen im Stadtgebiet nur dann voranzutreiben, wenn im Ergebnis des Prozesses ein klar benennbarer Mehrwert für die Quickborner Bürgerinnen und Bürger erkennbar ist.
Das Errichten von Windkraftanlagen lediglich für den überregionalen Vertrieb von Strom liegt nach Einschätzung der Politik und der Stadtverwaltung nicht im Interesse der Quickborner Bevölkerung und würde keine politische Mehrheit finden. Welche Arten der lokalen Wertschöpfung möglich oder vorstellbar sind, könnte zu gegebener Zeit öffentlich unter Einbeziehung der Quickborner Bürgerinnen und Bürger diskutiert werden.
Bevor das Thema Windenergie in Quickborn behandelt wird, bleibt allerdings abzu
17.01.2025
Henstedt-Ulzburg
Reform der Netzentgelte entlastet Schleswig-Holsteiner
Henstedt-Ulzburg (em) Nach langem Ringen ist endlich eine Reform der Netzentgelte beschlossen worden. „Davon profitieren die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner: Die Kosten für jeden einzelnen werden spürbar sinken“, freut sich der heimische Bundestagsabgeordnete Bengt Bergt (SPD), der lange für eine gerechtere Kostenverteilung unter den Bundesländern gekämpft hatte.
„Die Netzentgelte werden etwa um 27 Prozent sinken. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden spart bis zu 150 Euro jährlich“, rechnet Bengt Bergt vor. Er ergänzt: „Auch Unternehmen profitieren von der Reform, bei ihnen sinken die Netzentgelte um bis zu 42 Prozent. Das ist eine deutliche und wichtige Entlastung für unsere Wirtschaft.“
Die Reform tritt zum 1. Januar 2025 in Kraft. „Dann werden endlich diejenigen, die den Ausbau der Erneuerbaren maßgeblich vorantreiben, belohnt – und nicht mehr extra zur Kasse gebeten!“
Derz
10.10.2024
Kaltenkirchen
Hamburg Airport gründet Tochtergesellschaft SES für Windpark in Heidmoor
Hamburg (em) Der Hamburger Flughafen macht den nächsten Schritt in Richtung CO2-Emissionsfreiheit. Mit der Gründung der SES (Sustainable Energy Solutions GmbH & Co. KG) schafft der Hamburger Flughafen die Voraussetzungen für den Bau des eigenen Windparks Heidmoor in der Nähe von Kaltenkirchen. Das Windenergie-Projekt mit einer Investitionssumme von rund 70 Millionen Euro ist ein wichtiger Baustein der Klimaschutzstrategie „Net Zero 2035“. Es sorgt für eine 100 Prozent regenerative, unabhängige Energieversorgung für die Flughafen-Stadt.
Die SES wird als Eigentümerin und Betreiberin des Parks voraussichtlich ab 2027/2028 die dort aus Windkraft gewonnene Energie für den Flughafen zur Verfügung stellen. Die beiden Geschäftsführer der neuen Tochtergesellschaft sind bereits in anderen Positionen am Hamburger Flughafen tätig: David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management, sowie Johannes Scharnberg, Bereichsleiter Kommunikation, Politik und Umwelt, bilden seit Ju
09.08.2023
Kaltenkirchen
Hamburg Airport investiert rund 70 Millionen Euro in Bau eines eigenen Windparks
Hamburg (em) Hamburg Airport plant den Bau von bis zu sechs Windkraftanlagen auf einem Flughafen-eigenen Gelände bei Kaltenkirchen. Der künftige Windpark Heidmoor entsteht bis zum Jahr 2028 südwestlich von Lentföhrden und wird die rund 100 Flughafen-Gebäude mit grünem Strom versorgen. Der Windstrom soll zudem für die Wasserstoff-Produktion genutzt werden. „Das Windenergie-Projekt mit einer Investitionssumme von rund 70 Millionen Euro entsteht im Rahmen unserer Klimaschutzstrategie Net Zero 2035. In diesem Kontext stellen wir Schritt für Schritt um auf eine 100 Prozent regenerative, unabhängige Energieversorgung für unsere Flughafen-Stadt“, erklärt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Auch die Region kann zukünftig von der vor Ort erzeugten Energie profitieren.
Die Fläche des künftigen Windparks Heidmoor wird derzeit landwirtschaftlich genutzt und ist bereits als Vorranggebiet ausgewiesen – also von der Landesregieru
29.03.2023
Norderstedt
„Medaillen-Seiten der E-Autos fordern zum Handeln auf“
Norderstedt (em) „Es ist politisch und auch wirtschaftlich unverantwortlich, nur die großen, zukünftigen Produktionszahlen von E-Autos mit den positiven Auswirkungen auf den Klimaschutz in den Mittelpunkt aller Reden zu jedem Anlass zu stellen“, so der ehemalige Landtagabgeordnete Manfred Ritzek.
Die positive Seite der Medaille sind die geplanten hohen Investitionen für neue E-Auto-Technik und damit entstehende neue Arbeitsplätze, von VW z.B. mit Investitionen in Höhe von 60 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren mit der Auslieferung von 26 Millionen Elektroautos bis zum Jahr 2029 aus verschiedenen nationalen und internationale Werken. Und Tesla plant ein neues E-Autowerk in Brandenburg für etwa fünf Milliarden Euro, für bis zu etwa 10.000 Mitarbeiter im Endstadium.
„Auch die hohe Kompetenz, die mit dieser E-Auto-Dynamik in Vergleich zu anderen Ländern entwickelt werden kann, ist für unsere Autoindustrie unbestritten eine fantastische Entwicklung,
19.11.2019
Norderstedt
EKSH belohnt Klimaschutz-Projekte
Norderstedt (em) Mit Klimaschutz-Projekten und einem schuleigenen Bioladen hat es das Lise-Meitner-Gymnasium aus Norderstedt im Frühjahr beim bundesweiten „Energiesparmeister“-Wettbewerb 2018 zum Landessieger in Schleswig-Holstein geschafft.
Zusätzlich zum gewonnenen Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro stattet die gemeinnützige Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) in Kiel, die den Wettbewerb für Schulen als regionaler Pate begleitet, das Gymnasium mit drei Experimentierkoffern zu Windenergie und Photovoltaik sowie einem Feinstaubsensor im Gesamtwert von rund 1.000 Euro aus. Die Unterrichtsmaterialien überreichte Stefan Brumm, Geschäftsführer der EKSH, in Anwesenheit engagierter Schülerinnen und Schüler an Direktor Stephan Damp und die Lehrer Thomas Kohl und Gerd Clasen.
„Die Umweltmessstation und die Experimentierkoffer zu den Themenfeldern Photovoltaik und Windenergie ermöglichen vielseitige Experimente im Sinne der Umwelterz
04.12.2018
Bad Bramstedt
Windenergie-Anlagen beim Golf- und Wohnpark Bissenmoor
Bad Bramstedt (em) Zur Planung von Windenergie-Anlagen an der Südspitze des Golf- und Wohnparks Bissenmoor (auf dem Gebiet der Gemeinde Lentföhren) gab Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach am Freitag eine Erklärung ab:
„Über das Land Schleswig-Holstein und auch über die Homepage der Stadt Bad Bramstedt wurde der Entwurf des Landschaftsrahmenplans zur Windenergie veröffentlicht. Er sieht unter anderem sog. Eignungsflächen direkt südlich des Golfplatzes vor. Zwar ist der Entwurf noch nicht verbindlich, die genannte Fläche war jedoch bereits in der früheren Planung enthalten.
Der Planungsausschuss der Stadt Bad Bramstedt hat in seiner Stellungnahme am 29. Mai 2017 keine Bedenken gegen eine solche Nutzung erhoben. Dem Vernehmen nach - es gibt darüber bisher keine offiziellen Informationen - bestehen konkrete Bauabsichten.
Schon durch meinen Amtseid bin ich auf die Gesetze zur Energiewende verpflichtet. Den Menschen im Ortsteil Bissenmoor gehört jedoch mei
01.10.2018