Bad Segeberg (em) Einmal im Jahr startet im November deutschlandweit der Greenday, bei dem Schüler grüne Jobs checken dürfen und auch der WZV (Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg) war wieder mit dabei.
Gleich sieben Schülern der 8. Klasse der Schule am Burgfeld in Bad Segeberg nutzten die Chance und bekamen einen ganz besonderen Einblick in die umwelttechnischen Berufe beim WZV. Es wurde ihnen einiges geboten. Bei einer Einführung in die Welt des WZV wurde den Schülern erläutert, dass „Unser kommunales Unternehmen“ viel mehr leistet, als nur die Mülltonnen zu leeren.
Hautnah durften sie Berufsbilder und Lehrberufe erleben. Und weil die Profis beim WZV nun einmal orange sind, wurden auch die Schüler entsprechend orangefarben eingekleidet, bevor es auf den Betriebshof hinausging. Bei einer Fahrt mit dem Entsorgungsfahrzeug durften probeweise Mülltonnen geleert werden. Auch eine Führung über den neuen modernen Recyclinghof Bad Segeberg gehörte zum Programm und brachte die Themen Ressourcenschonung und Abfallvermeidung auf den Plan. Abfallvermeidung war dann auch bei einem Besuch der Segeberger Tafel das Stichwort.
Denn hier werden Lebensmittel, die in Supermärkten nicht mehr verkauft werden, nicht gedankenlos weggeworfen, sondern an die Segeberger Tafel gespendet. Diese gibt die Lebensmittel dank vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter kostenlos an Bedürftige weiter. Weitere Station auf der Erlebnistour war die Biogasanlage Heidkaten. Dort sahen die Jugendlichen, wie man aus Biomasse Energie und Naturdünger gewinnen kann.
Bei einem Abstecher zur Zentraldeponie Tensfeld durften die Greenday-Teilnehmer dann auch praktisch zu Werke gehen. Unter der Anleitung von WZV-Azubis durften sie im Labor Kompost untersuchen und den pH-Wert, Leitfähigkeit und Trockenmasse des Kompostes bestimmen. Diese Werte seien relevant, um die Qualität des Kompostes zu ermitteln, erklärten ihnen die Auszubildenden.
Mit einer Fülle von Eindrücken und vielen Informationen ging der Tag für die Schüler zu Ende und wer weiß, vielleicht fällt die spätere Berufswahl ja jetzt etwas „grüner“ aus wenn nicht sogar „orange“.
