Bad Segeberg. Der Vortrag zum Internationalen Frauentag zeichnet ein Portrait einer ungewöhnlichen Frau - Christine von Halle (1533 – 1603) - verheiratete Rantzau. Die Referentin, Beate Mönkedieck, bekannt durch die Veranstaltungsreihe „Frauenleben und Frauenspuren“ führt durch den Abend. 

In gewohnter lockerer und entspannter Atmosphäre nähert sich die Referentin dem Frauenportrait. Dieses Mal steht eine Frau aus dem 16. Jahrhundert im Mittelpunkt, Christine von Halle. Sie war verheiratet mit Heinrich Rantzau und nahm für ihre Zeit eine ganz besondere Rolle ein. Sie lebte seit 1854, der Eheschließung mit Heinrich Rantzau, in Schleswig-Holstein, bis zu ihrem Tod 1603. Im Rahmen der 500 Jahrfeier von Heinrich Rantzau ist es besonders spannend, mehr über die Frau an seiner Seite zu erfahren.

"Anlässlich des Internationalen Frauentages begeben wir uns auf Spurensuche dieser emanzipierten Frau, die Ehe- und Geschäftsfrau sowie Mutter von 12 Kindern war, und stellen Bezüge zur heutigen Rolle der Frau und Gleichberechtigung her.

Im Vortrag nähern wir uns den Fragen: Welche Frau konnte im 16. Jahrhundert neben dem Ehemann eigene Güter besitzen und verwalten, eigene Geldgeschäfte tätigen und zu Reichtum gelangen? Wer war diese Frau? Wie waren die gesellschaftliche Rolle und Lebenssituation von Frauen im 16. Jahrhundert? Und was bedeutet es aus heutiger Sicht?"

Die Veranstaltungsreihe „Frauenleben – Frauenspuren“ ist eine Kooperation der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Segeberg und der Stadt Bad Segeberg, der Stadtbücherei Bad Segeberg sowie der Frauenfachberatungsstelle Frauenzimmer und Notruf e.V. und dem KulturHaus REMISE und VJKA Segeberg.

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

10.03.2026  | 18.00 bis 19.30 Uhr  Wort Ort im Gartenzimmer, Oldesloer Str. 20 in Bad Segeberg

Der Eingang ist über die Bücherei oder über den Seminarweg möglich.