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Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Das Hasenmoor wird wachgeküsst – für Moorfrosch, Kreuzotter und Co.

Hasenmoor. Wer das Hasenmoor bei Bad Bramstedt heute sieht, mag es kaum glauben: Wo heute noch eintöniges, artenarmes Grünland vorherrscht, wird schon in wenigen Wochen ein nasses Paradies für Moorfrösche, Grasfrösche und Kreuzottern entstehen. Die Moor-Expert*innen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bauen zwei insgesamt 11 Hektar große Bereiche des Hasenmoors im Kreis Segeberg zu einem Zuhause für Amphibien und Reptilien um. Damit die sich wohlfühlen, muss das Moor wieder nasser werden.  Erster Schritt: Wasser ins Moor Ab 19. August rücken die Bagger an. Sie buddeln Drainagen im Boden aus, die bisher das Wasser ableiten. Werden alte Ton-Drainagen gefunden, bauen Projektleiter Janis Ahrens und sein Team daraus Verstecke für Amphibien und Reptilien. Als nächstes werden vorhandene Entwässerungs-Grüppen angestaut. Dazu werden an einigen Stellen der Gebiete kleine Wälle aufgeschüttet, hinter denen sich das Wasser sammeln kann.  Dann heben die Bagger
22.08.2025
Kreis Segeberg

Parkflächen kreativ für Menschen statt Autos nutzen

Kreis Segeberg (em) Im südlichen Abschnitt der Bad Segeberger Kurhausstraße (siehe Grafik) findet am kommenden Freitag, 17. September, von 15 bis 18 Uhr ein Parking Day statt. Mitmachen werden Bürger*innen, Vereine, Initiativen sowie Gewerbetreibende. Initiator ist der Radverkehrsbereit des Kreises Segeberg. „Wir möchten Jung und Alt einladen, an diesem Tag vorbeizukommen, mitzumachen, Freude zu haben, sich auszutauschen und Wünsche für die Gestaltung der Kurhausstraße dazulassen“, sagt Zeruja Hohmeier, ehrenamtliche Radverkehrsbeauftragte des Kreises Segeberg. „Der Parking Day war wohl ursprünglich eine Guerilla-Aktion einer Agentur in San Francisco, die auf den Flächenverbrauch von Parkplätzen im öffentlichen Raum aufmerksam machen wollte und dafür temporär einen Parkplatz in einen grünen ,Park‘-Platz umwandelte“, erklärt Hohmeier. Im Kern gehe es bei der Aktion darum aufzuzeigen, „dass vor allem innerstädtische Flächen eine hohe (Aufent
13.09.2021
Kreisfeuerwehrverband Segeberg

Flächenbrand in der Barker Heide

Barker Heide (em) Am Mittwochmittag, 28.April kam es zum einem Flächenbrand im Naturschutzgebiet "Barker Heide". Dieses Naturschutzgebiet befindet sich in den Gemeinden Bark, Hartenholm und Todesfelde und grenzt an den Segeberger Forst. Anrufer meldeten eine Rauchentwicklung in diesem Bereich. Die Kooperative Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin die Wehren aus Bark und Bockhorn. Bei Eintreffen des Einsatzleiters waren ca. 5000m2 Moor- und Heidefläche betroffen, dass Stichwort wurde, daraufhin auf "FEU WALD" erhöht und die Wehren aus Wittenborn, Todesfelde, Struvenhütten und Hartenholm alarmiert. Um den Flächenbrand schnellstmöglich einzudämmen und zu löschen, wurden die Löschfahrzeuge im Pendelverkehr an die Einsatzstelle gebracht. Diese Maßnahme zeigte einen zügigen Erfolg, sodass um 13:45 Uhr durch den Einsatzleiter Jens Finnern Feuer aus gemeldet werden konnte. Im Nachgang waren nur noch kleinere Nachlöscharbeiten zu tätigen und
28.04.2021
Landesfeuerwehrverband

Feuerwehr warnt vor Wald- und Flächenbrandgefahr

Kreis Segeberg (em) Das anhaltende frühsommerliche Wetter mit anhaltender Trockenheit lässt die Waldbrandgefahr steigen. Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein weist daraufhin, dass landesweit die Stufe 3 und teilweise bereits die Stufe 4 (zweithöchste Stufe) in Schleswig-Holstein erreicht wurde bzw. in den nächsten Tagen zu erwarten ist. Nur durch den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur lassen sich Wald- und Flächenbrände vermeiden. Bitte beachten Sie die Sicherheitstipps der Feuerwehr für Natur und Grillvergnügen: • Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für Grillfeuer - fragen Sie nach ausgewiesenen Grillplätzen...und halten Sie dort die aktuellen Kontaktregeln ein. • Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen. • Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster. • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasfläch
21.04.2020
Wahlkreisbüro

ASP-Virus, Glyphosat, Nutzflächen und Wirtschaftwege

Bad Segeberg (em) Der CDU Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann und Mitglieder des Vorstandes vom Kreisbauernverband Segeberg trafen sich am Donnerstag, 11. Januar zum Gespräch in der Geschäftsstelle des Kreisbauernverbandes über aktuelle bundespolitische und regionale Themen im landwirtschaftlichen Bereich. Diskutiert wurde unter der Leitung vom Kreisbauernverbandsvorsitzenden Jens-Walter Bohnenkamp unter anderem über Maßnahmen zur Vermeidung der Einschleppung des ASP-Virus (Afrikanischen Schweinepest) nach Deutschland, die Bedeutung von Glyphosat aus Sicht der Landwirtschaft, den überdimensionierten Verlust von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen durch die Ausweisung von Ausgleichsflächen, die Anpassung der Wirtschaftswege an die heutigen Verhältnisse, wozu auch die Reinigung der Straßen nach Maistransporten gehöre. Wichtiger als der Erhalt von Subventionen ist den Landwirten ein fairer Rahmen in den Produktionsbedingungen. Der Bundespolitiker sagte zu, si
15.01.2018
Kreisverwaltung Segeberg

Windkraft: Abstandsflächen in der Diskussion

Bad Segeberg (em) Verwaltung und Politik befassen sich derzeit intensiv mit dem Thema Windenergienutzung im Kreisgebiet. Noch bis Ende Juni haben der Kreis, alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die weiteren Träger öffentlicher Belange und die Öffentlichkeit Zeit, Bedenken in Hinsicht auf die geplanten 27 Vorranggebiete einzureichen. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Infrastruktur (WRI) konnte noch keine fraktionsübergreifende Meinung zu den Abstandsflächen zwischen Wohnbebauung und Windkraftanlagen gebildet werden. Die Beratungen darüber sollen im Ausschuss für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz (Mittwoch, 14. Juni) sowie im Hauptausschuss (Samstag, 27. Juni) fortgesetzt werden. Eine endgültige Entscheidung, wie sich der Kreis Segeberg zum Thema Windkraftanlagen gegenüber dem Land positioniert, trifft dann am Montag, 29. Juni der Kreistag. Vorranggebiete werden anhand eines landesweit einheitlichen Krite
19.05.2017
Stadt Bad Segeberg

Hundeauslauffläche wird als Gewerbegrundstück benötigt

Bad Segeberg (em) Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in der Stadt Bad Segeberg ist die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken so groß, dass die Stadt nun auch die letzte verbliebene Fläche im Gewerbegebiet Rosenstraße verkauft hat, berichtet Wirtschaftsförderer Markus Trettin. Bei diesem Grundstück handelt es sich um die Fläche in der Dahlienstraße, auf der die Stadt seit einigen Jahren den Hundehaltern ermöglicht hatte, Ihre Hunde in einem eingezäunten Bereich frei laufen zu lassen. Da es sich aber nach wie vor um ein ausgewiesenes Gewerbegrundstück handelte, das nun als letztes im Gebiet verkauft worden ist, müssen die Hunde in den nächsten Wochen den beginnenden Bauarbeiten dort weichen. Die Stadt hat aber auch eine gute Nachricht für die Hundehalter: Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Gewerbegebietes starten in diesem Frühjahr und im B-Plan ist unweit der jetzigen Fläche eine neue Hundeauslauffläche vorgesehen, die auch im e
06.01.2016