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Verteidigung geht von Thormählens Unschuld aus

Henstedt-Ulzburg (em) Betrug in zwei Fällen sowie Vorenthalten von Arbeitsentgelt in 47 Fällen - das wirft das Amtsgericht Norderstedt dem derzeit suspendierten Bürgermeister Thorsten Thormählen, der bereits seit Februar 2012 von seinem Amt frei gestellt ist, vor. Zur Folge hätte dies eine Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung sowie eine Zahlung von 10.000 Euro als Auflage an die Landeskasse. Sofern die Verteidigung innerhalb von zwei Wochen keinen Einspruch einlegt. Thormählens Rechtsanwalt Prof. Dr. Michael Gubitz äußert sich wie folgt: „Die maßgeblichen Personen kannten die tatsächlichen Verhältnisse. Herr Thormählen hat niemanden getäuscht, also auch keinen Betrug begangen. Der behauptete Schaden, der den Städten Norderstedt und Henstedt-Ulzburg entstanden sein soll, liegt darin, dass diese Kommunen nicht das Einkommen abschöpfen konnten, das Herr Thormählen durch seine zweifache Beanspruchung erzielt hat. Der Vorwurf des Vorenthalten von
04.07.2013
Polizei

Polizisten erwischten Traveller bei Schwarzarbeiten

Henstedt-Ulzburg (em) Am Donnerstag entdeckte eine Funkstreifenbesatzung der Polizei Henstedt-Ulzburg, gegen 11.15 Uhr, in einem Neubaugebiet im Ortsteil Rhen zwei illegale Baustellen. An einem Objekt pflasterten drei Männer, 30 bis 40 Jahre alt, die Auffahrt eines Einfamilienhauses mit Pflastersteinen. An einem anderen verlegten zwei Männer, etwa 30 Jahre alt, Platten ebenfalls für eine Auffahrt an einem Einfamilienhaus. Beide Baustellen wurden zeitgleich kontrolliert. Die fünf Männer behaupteten, dass sie gemeinsam in der Nähe einen anderen Auftrag beendet und den benachbarten Hauseigentümern daraufhin spontan ihre Dienste angeboten hätten, weil sie nun ja noch Zeit hatten. Die Polizei stellte aber einerseits fest, dass der angebliche vorherige Auftrag nicht konkretisiert werden konnte, und andererseits, dass die fünf Männer weder in der Handwerksrolle eingetragen waren, noch eine Erlaubnis vorlegen konnten, um im Reisegewerbe zu arbeiten. Diese konnten lediglich
11.06.2012
CDU-Kreisverband Segeberg

Wahlanfechtung abgewiesen

Henstedt-Ulzburg (em) Die Anfechtung der Nominierung von Katja Rathje-Hoffmann zur CDU-Kandidatin für die Landtagswahl 2012 im Wahlkreis Norderstedt durch das Norderstedter CDU-Parteimitglied Gert Leiteritz wird abgewiesen. Dieses Urteil verkündeten die drei Rechtsanwälte und Notare des Kreisparteigerichts nach der nichtöffentlichen mündlichen Verhandlung am Mittwoch, 19. Oktober, in Henstedt-Ulzburg. Die beklagten CDU-Kreisverbände Segeberg und Stormarn wurden durch Segebergs Kreisgeschäftsführer Uwe Voss vertreten. Bereits im Vorfeld der Verhandlung hatte Antragsteller Leiteritz öffentlich verkündet, dass er wegen des eindeutigen Wahlergebnisses für Rathje-Hoffmann die Wahlanfechtung für aussichtslos halte. Er wolle jedoch einen „Rüffel“ gegen den CDU-Kreisverband erwirken. Auf der CDU-Wahlkreismitgliederversammlung in Norderstedt hatte Katja Rathje-Hoffmann 146 Stimmen erhalten, ihr Gegenkandidat Dirk Bruster lediglich 67 Stimmen. Selbst wenn nach de
20.10.2011

Henstedt-Ulzburg

Kreis Segeberg

Schleswig-Holstein