Kaltenkirchen (em) Die Firma Jungheinrich AG geht mit dem neuen Ersatzteilzentrum nach Kaltenkirchen. Der Grundstückskaufvertrag für eine Fläche in der Maybachstraße wird heute in Hamburg unterschrieben.

Ende Mai 2011 wurde von Jungheinrich die Entscheidung getroffen, ein Ersatzteilzentrum nördlich von Hamburg zu bauen. Die Standortwahl fiel auf Kaltenkirchen.

Mit der Vertragsunterzeichnung erfolgt der zweite entscheidende Schritt zur Realisierung dieses Projekts. Bis zum Jahr 2013 wird auf einer 6,1 ha großen Fläche im Gewerbegebiet Kaltenkirchen-Süd ein funktional optimiertes aber auch städtebaulich ansprechendes Betriebsgebäude errichtet. An diesem neuen Betriebsstandort von Jungheinrich werden ca. 230 Arbeitskräfte beschäftigt sein.

„Die Stadt entwickelt für das Unternehmen planungsrechtlich ein maßgeschneidertes Grundstück für dieses Projekt“, erklärt Erster Stadtrat Karl-Heinz Richter anlässlich der Vertragsunterzeichnung. "Wir sind sehr erfreut über diesen Ansiedlungserfolg, der entstanden ist in der bewährten Zusammenarbeit im NORDGATE-Verbund und wesentlich zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der zweitstärksten Wirtschaftsregion des Landes, entlang der A7 beitragen wird", so Richter.

Mitentscheidend bei allen Standortfaktoren waren auch die günstige Lage und die gute Verkehrsanbindung des Standortes an den ÖPNV durch die ebenfalls am Orte ansässige AKN Eisenbahn AG.

Damit wurden die seit Jahresbeginn intensiv geführten Ansiedlungsgespräche zu einem wesentlichen Teilabschluss geführt. Sie sind damit nicht abgeschlossen, denn nunmehr bedarf es einer weiteren intensiven Detailabstimmung in allen Planungsbereichen zu diesem Projekt. „Kaltenkirchen wird auch weiterhin für das Unternehmen ein verlässlicher Partner sein“, sagte der Erste Stadtrat.