A7 Kaltenkirchen (ots) - In der Nacht ist es auf der A7 zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen zu zwei Unfällen gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war in beiden Fällen Übermüdung die Unfallursache. Die A7 ist derzeit voll gesperrt.
Am 22.10.2026, gegen 01:40 Uhr ist es auf der A7, zwischen den Anschlussstellen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen, in Fahrtrichtung Hamburg, zu zwei Unfällen gekommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand kollidierte zunächst ein PKW mit einem Begleitfahrzeug eines Schwertransports. Der PKW war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Da nach bisherigen Ermittlungen Sekundenschlaf des 46-jährigen, deutschen Fahrers unfallursächlich war, wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Infolge dieses Verkehrsunfalls habe der dazugehörige Schwertransport abbremsen müssen. Ein dahinter fahrender 40-Tonner fuhr daraufhin ungebremst auf den Schwertransport auf. Auch bei diesem Unfall war, nach derzeitigen Ermittlungen, Übermüdung unfallursächlich. Sowohl der 40-Tonner als auch der Schwertransport sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Der 34-jährige, albanische Fahrer des LKW wurde leichtverletzt ins Krankenhaus verbracht. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Für die Dauer der Abschleppmaßnahmen und der anschließenden Reinigung der Fahrbahn ist die A7 ab Kaltenkirchen in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt.
Zudem ist das Auffahren auf die A7 an der Anschlussstelle Bad Bramstedt derzeit nicht möglich, da dort weitere Schwertransporte ihre Fahrt nicht fortsetzen können. Wie lange die Sperrung andauert, ist bislang nicht bekannt.
Aus gegebenem Anlass warnt die Polizeidirektion Neumünster eindringlich vor den Gefahren von Sekundenschlaf und Übermüdung am Steuer. Beides kann die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu schweren Verkehrsunfällen führen. Wer Müdigkeit verspürt, sollte die Fahrt umgehend unterbrechen und erst nach ausreichender Erholung fortsetzen.
Quelle: Polizeidirektion Neumünster
