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KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch
Bauern, Bonzen, Bomben: Die „Landvolkbewegung“ in Schleswig-Holstein
Kaltenkirchen (em) Ende der 1920er Jahre gefährdete eine tiefgreifende Agrarkrise die Lebensgrundlage vieler Bäuerinnen und Bauern. Als Reaktion schlossen sich an der schleswig-holsteinischen Westküste verschiedene Akteur:innen zur sogenannten „Landvolkbewegung“ zusammen. Die Bewegung radikalisierte sich in schneller Folge und verübte unter anderem Bombenanschläge auf Landrats- und Finanzämter. Ab 1931 ging die „Landvolkbewegung“ zunehmend in der wachsenden NSDAP auf, mit der sie insbesondere antiparlamentarische, völkische und antisemitische Positionen verband.
Doch wer genau war die „Landvolkbewegung“? Was waren ihre politischen Forderungen? Und vor allem: Warum berufen sich noch heute einzelne Personen (wieder) auf die „Landvolkbewegung“ und zeigen deren Fahne? Etwa bei verschiedenen Bauernprotesten in Berlin seit 2020 oder auch bei der Demonstration gegen Robert Habeck in Schlüttsiel im Januar 2024.
Fragestellungen wie diese möchten wir gerne mit
27.03.2025
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen
Anerkennung für die Bildungsarbeit an der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen
Kaltenkirchen (em) Schon seit längerem ist an der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen ein über das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur abgeordneter Lehrer tätig, der im Rahmen dieser Tätigkeit, die sechs Wochenstunden umfasst, insbesondere für die gedenkstättenpädagogische Arbeit mit Schulen verantwortlich ist. Die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen ist die einzige Gedenkstätte in Schleswig-Holstein, bei der eine entsprechende Lehrer:innen-Abordnung angesiedelt ist.
In den vergangenen sechs Jahren hat Thomas Tschirner, Lehrer an der Immanuel-Kant-Schule, dem Gymnasium der Stadt Neumünster, die Abordnung wahrgenommen. Für eine Verlängerung der Abordnung, die am 31.01.2025 ausgelaufen wäre, über weitere sechs Jahre hat das Ministerium trotz der schwierigen Haushaltslage jetzt „grünes Licht“ gegeben.
Marc Czichy, Leiter der Gedenkstätte, zeigt sich über die Nachricht aus dem Ministerium er-leichtert und dankba
10.02.2025
Stadt Kaltenkirchen
Boxen macht Schule - Weltmeisterin unterschreibt Vertrag in Kaltenkirchen
30.01.2025
Stadt Kaltenkirchen
SDG Scouts für Kaltenkirchen? Nachhaltige Themen beim Unternehmerforum
21.01.2025
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen
Ausstellungskatalog zur neuen Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte jetzt erhältlich
Kaltenkirchen (em) Die Dauerausstellung „Zum Beispiel Kaltenkirchen: Geschichte und Nachgeschichte eines KZ-Außenlagers“, die im Februar eröffnet wurde, erhält von den Besucherinnen und Besuchern der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen viel Lob und Zuspruch. Seit vergangener Woche liegt nun der gleichnamige Katalog zur Dauerausstellung vor.
Auf 150 Seiten bildet der hochwertig gestaltete Band alle Ausstellungstexte in deutscher und englischer Sprache ab. Er dokumentiert die im KZ-Außenlager Kaltenkirchen verübten Verbrechen, schildert die historischen Rahmenbedingungen und gibt Opfern Namen, Biographien und Gesichter. Gleichzeitig informiert der Katalog anschaulich und detailliert über die politisch-gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um den historischen Ort nach 1945 und beleuchtet die über 20-jährige Geschichte der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen.
Zahlreiche Faksimiles historischer Dokumente und Fotos aus nationalen und internationalen Archiven sowie aus Privatbes
24.10.2024
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch
Gedenken - Erinnern - Fragen
Kaltenkirchen (em) Unter dem Titel Gedenken - Erinnern - Fragen laden die KZ-Gedenkstätte und ihr Trägerverein am 26. Januar 2023 ab 18.30 Uhr in den Ratssaal der Stadt Kaltenkirchen (Holstenstraße 14) ein. „Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir fragen, was Gedenken und Erinnern an die nationalsozialistischen Massenverbrechen und deren Opfer heute ausmacht und bedeutet.
Außerdem möchten wir die Abschlusspublikation unseres Projekts "Erinnerung ins Land tragen!" vorstellen. Die Vorstellung erfolgt im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Freya Kurek (Projektleiterin "Erinnerung ins Land tragen!"), Paula Mittrowann (Grafikdesignerin und Illustratorin) und Hauke Petersen (Stellv. Landesbeauftragter für politische Bildung in Schleswig-Holstein). “, so Leiter Marc Czichy
Nähere Information zu unserem Projekt und zu der Publikation finden Sie hier: https://www.erinnerung-ins-land-tragen.de/
Herr Staatssekretär Wendt als Vertreter des Mini
19.01.2023
