Neumünster (em) Am Donnerstagnachmittag, 18. Mai nahm die Feuerwehr einen Anruf entgegen, in dem eine Bombendrohung für 18 Uhr in der Holsten-Galerie Neumünster ausgesprochen wurde.

Nach der Drohung um ca. 13.30 Uhr machte sich ein Großeinsatz auf den Weg zur Holsten-Galerie. Die Polizei und der Sicherheitsdienst begannen umgehend mit der Räumung der gesamten Galerie. Um 16.50 Uhr waren rund 2.500 Mitarbeiter und Kunden der Holsten-Galerie sicher aus dem Gebäude geleitet.

Nach dem Fund eines schwarzen, herrenlosen Rucksacks, der in einer der Schließfachanlagen mit Glastüren lag, verstärkte sich der Verdacht und eine weiträumige Absperrung der Innenstadt wurde veranlasst. Nach Überprüfung des Inhaltes wurden lediglich eine Sporthose, ein T-Shirt, ein Handtuch und eine Trinkflasche festgestellt. Der Besitzer meldete sich noch am selben Tag bei der Polizei. Zwischen ihm und dem Anrufer besteht kein Zusammenhang. Um 19 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben. Die Ermittlung dauert an.