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FDP Neumünster
"Kommunen und Eltern dürfen nicht unter Kita-Plänen der Landesregierung leiden"
Neumünster. Die Kita-Politik der Landesregierung darf nicht zu einer weiteren Belastung von Kommunen und Eltern führen. Davor warnt Marina Nitschke, Bildungspolitische Sprecherin der FDP Ratsfraktion, und verweist auf den jüngst vorgestellten Evaluationsbericht der Landesregierung zum Kita-Gesetz.
Die Kita-Reform war eines der zentralen Projekte der Jamaika-Koalition. Vom damaligen FDP-Sozialminister, Dr. Heiner Garg, erfolgreich auf den Weg gebracht, hat die Kita-Reform in nahezu allen Bereichen zu spürbaren Verbesserungen geführt. Das gilt für die Betreuung ebenso wie für die Qualität und die Entlastung der Eltern durch den Beitragsdeckel. Ziel der Evaluation war es, den weiteren Verbesserungsbedarf beim Gesetz zu ermitteln, um diesen gemeinsam mit allen Beteiligten in einem Prozess auf Augenhöhe umsetzen zu können.
Für die Kitas in Schleswig-Holstein steckt darin eine große Chance – doch die grüne Sozialministerin Aminata Touré ist dabei, diese Chance zu ve
21.02.2024
Melanie Bernstein
Sternenkinder: Diskussion zur Reform des Mutterschutzgesetzes
Neumünster (em) Melanie Bernstein Bundestagsabgeordnete der CDU berichtet über das Fachgespräch im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema „Sternenkinder“ : „Die im Mutterschutz bestehenden Schutzfristen und die Abgrenzung von Tot- und Fehlgeburten ist wissenschaftlich überholt und menschlich ein Drama!
Im Rahmen der 38. Sitzung veranstaltete der Ausschuss für Familie, Frauen, Senioren und Jugend am 10. Mai ein Fachgespräch zum Thema „Sternenkinder“ unter Beteiligung von Sachverständigen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Diskutiert wurde unter anderem eine Reform des Mutterschutzgesetzes, die für Melanie Bernstein, zuständige Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, überfällig ist: „Eine Reform des Mutterschutzes ist dringend erforderlich, insbesondere hinsichtlich der bestehenden Schutzfristen und der Abgrenzung von Tot- und Fehlgeburten. Dass viele betroffene Frauen vom Gesetzgeber nicht als Mütter anerka
12.05.2023
NGG
Trotz Job auf Hartz IV angewiesen
Neumünster (em) Wenn der Job zum Leben nicht reicht: In Neumünster sind aktuell 1.362 Menschen auf Sozialleistungen angewiesen obwohl sie eine Arbeit haben. Damit ist jeder fünfte erwerbsfähige Hartz-IV-Bezieher in der Stadt ein „Aufstocker“ (21 Prozent). Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Berufung auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit mit.
NGG-Regionalchef Philipp Thom spricht von „alarmierenden Zahlen“. Es könne nicht sein, dass so viele Menschen trotz Arbeit zum Jobcenter gehen müssten. „Besorgniserregend ist vor allem der hohe Anteil von Kindern, die unter Armutsbedingungen aufwachsen“, so der Geschäftsführer der NGG-Region Schleswig-Holstein Nord. Laut Arbeitsagentur leben bei 622 Hartz-IV-Aufstockern in Neumünster Kinder im Haushalt. 229 dieser Haushalte werden von Alleinerziehenden geführt 91 Prozent von ihnen sind Frauen.
Nach Beobachtung des Gewerkschafters sind niedrige Löhne eine Hauptursache d
25.01.2022
Diakonie Altholstein
Schuldnerberatung in Corona-Zeiten: Melanie Bernstein zu Besuch
Neumünster (em) Bei ihrem Besuch der Diakonie Altholstein informierte sich CDU-Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein über die Herausforderungen im Bereich der sozialen Hilfs- und Beratungsangebote. Dass hier die Auswirkungen der Pandemie weiterhin spürbar sind und sich die Armutslagen verschärfen, berichtete Vanessa Trampe-Kieslich, Geschäftsbereichsleitung Soziale Hilfen.
Wie die Bilanz der Neumünsteraner Schuldnerberatung zeigt, sind besonders diejenigen betroffen, die vor der Pandemie ihre Sozialleistungen mit Minijobs oder Teilzeitbeschäftigungen aufgebessert haben. „61 Prozent unserer Klient*innen beziehen Transferleistungen in Form von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung“, sagt Vanessa Trampe-Kieslich. Dies spiegelt sich auch im 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung wider: Bis Ende August 2020 mussten bereits 15,5 Millionen Haushalte in Deutschland Einkommenseinbußen hinnehmen. Darunter zu leiden hatten laut dem Regierungsbericht vor allem
03.08.2021
NGG
230 Euro weniger im Monat: Frauen stark benachteiligt
Neumünster (em) Sie haben genauso lange Arbeitszeiten, sind beim Einkommen aber klar im Nachteil: In Neumünster verdienen Frauen, die eine Vollzeitstelle haben, aktuell rund 230 Euro und damit sieben Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin
Die NGG beruft sich dabei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach liegt der durchschnittliche Verdienst von Beschäftigten mit voller Stundenzahl in Neumünster derzeit bei 3.075 Euro im Monat. Während Männer durchschnittlich 3.135 Euro verdienen, kommen Frauen auf lediglich 2.903 Euro im Monat.
„Die Zahlen zeigen, dass es bis zu einer echten Lohngerechtigkeit noch ein weiter Weg ist. Im Verkauf einer Bäckerei oder an der Rezeption eines Hotels also bei Tätigkeiten, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden sind die Einkommensunterschiede besonders groß“, sagt Philipp Thom, Geschäftsführer der NGG-Region Schleswig-Holstein Nord. Das ha
27.07.2021
IG BAU
600 Minijobs im Corona-Jahr weggefallen
Neumünster (em) Wenn der Minijob zur Falle wird: In Neumünster sind im vergangenen Jahr rund 600 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse weggefallen. Innerhalb von zwölf Monaten sank ihre Zahl um sieben Prozent auf zuletzt 7.800, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt.
Die IG BAU beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Der Rückgang zeigt, dass Minijobs alles andere als krisenfest sind. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die allerdings weder Anspruch auf das Kurzarbeiter- noch auf das Arbeitslosengeld haben“, kritisiert Ralf Olschewski. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Holstein fordert, Lehren aus der Pandemie zu ziehen und Betroffene besser zu schützen. Minijobs müssten ab dem ersten Euro sozialversicherungspflichtig werden.
„Die Politik setzt mit den abgabenfreien Minijobs schon seit Jahren falsche Anreize. Die Corona-Krise hat klargemacht, dass diese Stellen eine arbeitsm
13.07.2021
NGG
Immer mehr Menschen sind auf einen Zweitjob angewiesen
Neumünster (em) Wenn ein Job nicht reicht: Rund 2.900 Menschen in Neumünster haben neben ihrer regulären Stelle noch einen Minijob.
Damit stieg die Zahl der Zweitjobber innerhalb von zehn Jahren um 36 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt.
Die NGG beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Arbeitsagentur. Danach sind Zusatz-Jobs in Neumünsteraner Restaurants, Gaststätten und Hotels besonders verbreitet: In der Branche gab es im Juni 2019 rund 400 Zweitjobber das sind 30 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.
Gewerkschafter Finn Petersen spricht von einer Schieflage auf dem Arbeitsmarkt: „Im Schatten des Booms der vergangenen Jahre sind viele sozialversicherungspflichtige Stellen entstanden, die oft kaum zum Leben reichen. Nebenjobs müssen dann die Haushaltskasse aufbessern. Aber wer auf einen Zweitjob angewiesen ist, der arbeitet meist am Limit auf Kosten von Familie, Freunden und Freizeit“, so der Geschäftsführer der NGG Schleswi
21.02.2020
Creditreform Neumünster
Ehrenamtliche Arbeit der Ämterlotsen weiter unterstützt
Neumünster (em) Beim fünften Mal spricht man schon von einer Tradition, eine, die wirklich wichtig ist. Denn mit der diesjährigen Spende trägt die Creditreform Neumünster mit zum Erhalt der ehrenamtlichen Tätigkeiten der Ämterlotsen bei.
Sei es für einen mobilen Drucker bei Terminen, um die Formulare direkt bearbeiten zu können, die Fahrtkosten oder eine Fortbildung. Dabei hilft die Spende von 1.340 Euro für jedes Jahr des Firmenbestehens zehn Euro von der Creditreform Neumünster enorm.
„Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass in dem Bereich häufig Hilfe benötigt wird und wir profitieren auch von der Arbeit“, weiß Sven Torben Hanisch, Geschäftsführender Gesellschafter der Creditreform Neumünster, um den Schwerpunkt der Tätigkeiten der Ämterlotsen direkt vor Ort. „Wir haben viele Menschen, die sich mit Schulden, Mahnungen und unsortierten Unterlagen an uns bzw. zunächst einmal an die Ämterlotsen wenden“, zieht Sibylle Schwenk, Fachbereichsleit
25.07.2019
