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Polizeidirektion Neumünster
Kriminalitätsstatistik: Deutlicher Anstieg bei Diebstählen und Rauschgiftdelikten
Neumünster / Rendsburg / Eckernförde (em) Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2022 für die Stadt Neumünster und den Kreis Rendsburg-Eckernförde - Kriminalitätsentwicklung annähernd wieder auf Vor-Corona Niveau Nachdem in den Jahren 2020 und 2021 wie überall im Land die Kriminalitätsentwicklung auch in der Polizeidirektion Neumünster durch pandemiebedingte Faktoren beeinflusst wurde und deutlich rückläufig war, ist nunmehr eine Entwicklung auf das Kriminalitätsniveau vor Pandemiebeginn festzustellen. Die Anzahl der im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Neumünster erfassten Straftaten ist im Vergleich zum Vorjahr um 4.526 auf 24.535 Fälle deutlich gestiegen, bleibt jedoch im langjährigen Mittel.
Einen erheblichen Anstieg, nämlich plus 1369 Fälle gab es im Bereich der ausländerrechtlichen Verstöße. Solche Verstöße gegen das Aufenthalts-, das
Asylverfahrens- und das Freizügigkeitsgesetz werden vor allem im Zusammenhang mit de
03.04.2023
Stadt Neumünster
Jetzt anmelden und das Klima vor der Haustür schützen
Neumünster (em) Die Klimakrise hinterlässt ihre Spuren schon längst in Deutschland. Dies haben im vergangenen Jahr vor allem die dramatischen Fluten im Ahrtal schmerzlich vor Augen geführt. Und auch der Weltklimarat der Vereinten Nationen hat in seinem Sachstandsbericht 2021 deutlich unterstrichen, dass die Zeit drängt. Deutschland liegt mit 1,6 Grad Erderwärmung im Vergleich zur vor-industriellen Zeit sogar ein ganzes Stück vor dem weltweiten Durchschnitt von 1,1 Grad.
Das Klimaziel des Pariser Abkommens rückt weiter in die Ferne. Heftige Gewitter, Starkregen und lange Hitzephasen werden wahrscheinlicher und richten Schäden in Milliardenhöhe an. Was können wir alle gegen die Klimakrise auf regionaler und lokaler Ebene tun?
„Ignoranz oder ein schlechtes Gewissen hilft uns nicht weiter“ sagt die Kursleiterin vor Ort, Katja Schulz. „Der Kurs „klimafit Klimawandel vor der Haustür! Was kann ich tun?“ gibt Antworten für alle Menschen, die mithelfen möc
14.02.2022
NGG
Trotz Job auf Hartz IV angewiesen
Neumünster (em) Wenn der Job zum Leben nicht reicht: In Neumünster sind aktuell 1.362 Menschen auf Sozialleistungen angewiesen obwohl sie eine Arbeit haben. Damit ist jeder fünfte erwerbsfähige Hartz-IV-Bezieher in der Stadt ein „Aufstocker“ (21 Prozent). Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Berufung auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit mit.
NGG-Regionalchef Philipp Thom spricht von „alarmierenden Zahlen“. Es könne nicht sein, dass so viele Menschen trotz Arbeit zum Jobcenter gehen müssten. „Besorgniserregend ist vor allem der hohe Anteil von Kindern, die unter Armutsbedingungen aufwachsen“, so der Geschäftsführer der NGG-Region Schleswig-Holstein Nord. Laut Arbeitsagentur leben bei 622 Hartz-IV-Aufstockern in Neumünster Kinder im Haushalt. 229 dieser Haushalte werden von Alleinerziehenden geführt 91 Prozent von ihnen sind Frauen.
Nach Beobachtung des Gewerkschafters sind niedrige Löhne eine Hauptursache d
25.01.2022
NGG
230 Euro weniger im Monat: Frauen stark benachteiligt
Neumünster (em) Sie haben genauso lange Arbeitszeiten, sind beim Einkommen aber klar im Nachteil: In Neumünster verdienen Frauen, die eine Vollzeitstelle haben, aktuell rund 230 Euro und damit sieben Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin
Die NGG beruft sich dabei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach liegt der durchschnittliche Verdienst von Beschäftigten mit voller Stundenzahl in Neumünster derzeit bei 3.075 Euro im Monat. Während Männer durchschnittlich 3.135 Euro verdienen, kommen Frauen auf lediglich 2.903 Euro im Monat.
„Die Zahlen zeigen, dass es bis zu einer echten Lohngerechtigkeit noch ein weiter Weg ist. Im Verkauf einer Bäckerei oder an der Rezeption eines Hotels also bei Tätigkeiten, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden sind die Einkommensunterschiede besonders groß“, sagt Philipp Thom, Geschäftsführer der NGG-Region Schleswig-Holstein Nord. Das ha
27.07.2021
IG Bau
22.800 Menschen pendeln zum Arbeiten nach Neumünster
Neumünster (em) Wenn Lebenszeit im Stau verloren geht: Auch in Zeiten von Lockdown und Homeoffice bleibt die Zahl der Pendler in Neumünster auf einem hohen Level. Im vergangenen Jahr kamen rund 22.800 Menschen zum Arbeiten regelmäßig von außerhalb in die Stadt. Darauf macht die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufmerksam.
Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Demnach stieg die Zahl der sogenannten Einpendler in Neumünster um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Zu den Hauptursachen für die anhaltend großen Pendelströme zählt nach Einschätzung der IG BAU Holstein der teure Wohnraum in den Städten. „Nach jahrelangen Mietsteigerungen können sich viele Beschäftigte das Leben am Arbeitsort nicht mehr leisten. Ihnen bleibt als Alternative oft nur stundenlange Fahrerei mit dem Auto oder der Bahn“, so Bezirksvorsitzender Ralf Olschewski. In der Baubranche seien weite Anfahrtswege besonders verbreitet. Es dürfe abe
23.03.2021
NGG-Region Schleswig-Holstein Nord
In Neumünster verdienen Frauen 8 Prozent weniger als Männer
Neumünster (em) Gleiche Arbeit, unterschiedliche Bezahlung: In Neumünster verdienen Frauen, die in Vollzeit arbeiten, acht Prozent weniger als Männer. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum Internationalen Frauentag am kommenden Freitag [8. März] mitgeteilt.
Sie verweist hierbei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach kommen Männer mit einer Vollzeitstelle in Neumünster auf ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von 2.896 Euro pro Monat Frauen hingegen nur auf 2.675 Euro. In Schleswig-Holstein beträgt der Verdienstunterschied bei Vollzeit zwischen den Geschlechtern 11 Prozent (Männer: 3.065 Euro, Frauen: 2.723 Euro). Dies liege teils an niedrigeren Positionen, die Frauen häufig hätten, insbesondere aber auch an der mangelnden Zahlungsbereitschaft von Unternehmen, so die NGG Schleswig-Holstein Nord.
Gewerkschafter Finn Petersen spricht von einer „Diskriminierung per Lohnzettel“. Es könne nicht sein, dass Frauen bei
06.03.2019
IG BAU
Tag des Honigs – IG BAU warnt vor Glyphosat
Neumünster (em) Appetit auf flüssiges Gold: Rund 91 Tonnen Honig aßen die Menschen in Neumünster im vergangenen Jahr rein statistisch. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Internationalen Tag des Honigs hingewiesen.
Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Danach lag der Pro-Kopf-Verbrauch mit 1,1 Kilo bei gut zwei Gläsern Honig im Jahr.
Mit Sorge beobachtet die IG BAU Holstein jedoch das Bienensterben, das den Imkern in der Region zunehmend zu schaffen mache. „Dafür ist auch die industrielle Landwirtschaft verantwortlich. Monokulturen und Pestizide lassen den Bienen immer weniger Lebensräume“, sagt Bezirksvorsitzender Ralf Olschewski. Gefährlich sei insbesondere das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Laut einer aktuellen Studie aus den USA greift das Herbizid die Darmflora der Bienen an und ist einer der Hauptgründe für den massiven Rückgang der Bienenvölker. Die IG BAU fordert
07.12.2018
NGG-Region Schleswig-Holstein Nord
Flüchtlinge am Arbeitsmarkt in Neumünster angekommen
Neumünster (em) Integration per Job: Geflüchtet und mit einem Arbeitsvertrag in Neumünster angekommen so ging es Ende vergangenen Jahres 272 Asylbewerbern. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit und spricht von einem „Ankommen in der Gesellschaft bei Kollegen und Chefs“. Die NGG beruft sich hierbei auf eine neue Statistik der Bundesagentur für Arbeit.
Danach ist die Zahl der berufstätigen Flüchtlinge aus den acht wichtigsten Herkunftsländern darunter Syrien, Afghanistan und der Irak stark angestiegen. Vor drei Jahren zählte die Arbeitsagentur in Neumünster noch 49 Asylsuchende mit einem Arbeitsvertrag. „Die Zahlen zeigen, dass ein großer Teil der Menschen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, im Berufsleben Fuß fassen konnte. Und zwar trotz Sprachbarrieren und teils enormer bürokratischer Hürden“, sagt NGG-Regionalchef Finn Petersen. Positiv wertet der Gewerkschafter den steigenden Anteil regulärer Jobs. Laut Statistik ware
24.09.2018
