„Nach neun Monaten Gezerre um die Erhöhung der Kita-Beiträge ist es endlich geschafft: Die Eltern haben jetzt Planungssicherheit bei den Kita-Beiträgen“, so beschreibt der FDP-Fraktions-vorsitzende Tobias Mährlein erleichtert das Abstimmungsergebnis in der vergangenen Sitzung des Jugendhilfeausschusses.
Monatelang war über die Erhöhung der Kita-Beiträge im Jugendhilfeausschuss diskutiert worden, am Ende ohne ein Ergebnis. Die Bandbreite der Vorschläge lag dabei zwischen einer sofortigen Erhöhung von jetzt 4,00€ je Betreuungsstunde auf den erlaubten Maximalbetrag von 5,88€, einer stufenweisen Erhöhung auf den Maximalbetrag innerhalb von drei Jahren oder gar keiner Erhöhung.
Die FDP-Fraktion hatte lange um diesen jetzt beschlossenen Kompromiss gekämpft, der jetzt nur eine einmalige Erhöhung um 0,50€ je Betreuungsstunde vorsieht. „Dieser Beschluss ist ein gutes Beispiel dafür, wie verantwortungsvolle Kommunalpolitik funktionieren kann“, betont FDP-Ausschussmitglied Stephan Schmidt. „Wir entlasten den städtischen Haushalt spürbar, ohne Familien zu überfordern. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten ist es wichtig, Maß und Mitte zu wahren.“ Besonders positiv hebt Schmidt hervor, dass die Rückmeldungen aus der Elternschaft den eingeschlagenen Kurs bestätigen: „Viele Eltern empfinden die Lösung als fair, nachvollziehbar und vor allem als planbar.“ Rückblickend zeigt sich für die FDP: Der lange Verhandlungsprozess hat sich gelohnt. „Manchmal muss man dicke Bretter bohren, um am Ende ein wirklich tragfähiges Ergebnis zu erreichen“, resümiert der FDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Mährlein. „Jetzt haben wir einen vernünftigen Kompromiss, der die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt und eine solide Grundlage für die kommenden Jahre schafft.“
