Neumünster. In Neumünster haben die Ober-/Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der NORDGATE-Kommunen gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen neue Schwerpunkte für das Jahr 2026 gesetzt. Im Mittelpunkt stand die strategische Weiterentwicklung der Region als Wirtschaftsstandort. Der Fokus lag dabei klar auf den Bedürfnissen der Unternehmen entlang der A7 von Neumünster bis Norderstedt.  

Standortanalyse als Basis für Weiterentwicklung 

Ein zentrales Thema war die aktuell laufende Standortanalyse, deren Ergebnisse im Frühjahr vorliegen sollen. Diese Analyse liefert eine belastbare Prognose für die Flächenbedarfe der kommenden 15 Jahre und bildet die Grundlage dafür, Gewerbeflächen gezielt weiterzuentwickeln. „So können wir frühzeitig auf veränderte Anforderungen reagieren und sowohl bestehenden als auch zukünftigen Betrieben attraktive Perspektiven bieten“, erläutert NORDGATE-Sprecher Keno Kramer.

Neue Verkehrsachsen eröffnen Zukunftschancen 

Besondere Aufmerksamkeit widmeten die NORDGATE-Kommunen auch den neuen verkehrlichen Impulsen für die Region. Infrastrukturprojekte wie die Bundesautobahn 20 (A20) und die Fehmarnbeltquerung eröffnen große Chancen für zusätzliche wirtschaftliche Dynamik. Die verbesserte Anbindung wird die Region als leistungsfähigen Wirtschaftsstandort im Norden weiter stärken und für Investorinnen und Investoren noch attraktiver machen. 

Sichtbarkeit auf bundesweiten Fachmessen 

Die überregionale Vermarktung bleibt auch 2026 ein wichtiger Baustein. NORDGATE wird erneut auf bedeutenden Immobilien- und Wirtschaftsfachmessen präsent sein, darunter die Real Estate Arena in Hannover und die Expo Real in München. „Damit treten wir als geschlossener Wirtschaftsraum auf, sprechen gezielt Projektentwickler und Unternehmen an und zeigen, was die Region NORDGATE gemeinsam kann“, betont Keno Kramer. 

Veranstaltungen zu Zukunftsthemen 

Ergänzend stehen 2026 vier NORDGATE-Fachforen auf dem Programm. Die Veranstaltungen widmen sich zukunftsweisenden Themen wie Energie, künstliche Intelligenz und Immobilienentwicklung. Zusätzlich plant NORDGATE ein Vernetzungstreffen speziell für Unternehmen der Ernährungswirtschaft. Eingeladen sind alle Food-Betriebe der Region, um sich kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Stärken sowie Handlungsfelder zu identifizieren. Alle Veranstaltungen bringen Wirtschaft, Verwaltung und Fachleute miteinander ins Gespräch und fördern so die regionale wirtschaftliche Entwicklung. 

Keno Kramer zieht das Fazit für das gesamte NORDGATE-Team: „Wir schaffen Planungssicherheit für die NORDGATE-Region. Mit einer fundierten Standortanalyse, klaren Flächenperspektiven und einer starken Präsenz auf Fachmessen bieten wir Unternehmen und Investoren verlässliche Grundlagen für ihre Entscheidungen. Die neuen Verkehrsachsen eröffnen uns zusätzliche Chancen, die wir gemeinsam als NORDGATE-Region nutzen wollen.“