Norderstedt (rj) Es geht weiter: Die Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Fortschreibung des Lärmaktionsplans startet im Januar.

Ein Auftaktworkshop findet am Freitag, 18. Januar, ab 15.30 Uhr im Rathaus statt. In mehreren Beteiligungsveranstaltungen in Form von drei- bis fünfstündigen Workshops sollen miteinander konkrete Vorschläge erarbeitet werden. Ziel ist es, bis Ende Mai einen Entwurf des Lärmaktionsplans 2013 bis 2018 zu erarbeiten, der dann von den politischen Gremien diskutiert und beschlossen werden kann. Die Moderation wird wieder von der Konsalt GmbH aus Hamburg übernommen. Basis für die zweite Runde sind die neu berechneten Lärmkarten für Norderstedt. Sie zeigen auf, dass der Straßenverkehr nach wie vor die mit Abstand größte Ruhestörung darstellt. Die Lärmbelastungen seien zwar niedriger als 2007, doch immer noch leben mehr als 15.000 Norderstedter (32 Prozent weniger als vor fünf Jahren) dauerhaft mit einer durchschnittlichen Belastung von mehr als 55 dB(A). Einem Dauerschallpegel von 65 dB(A) bei diesem Wert ist eine Gesundheitsgefährdung nicht mehr auszuschließen sind derzeit noch etwa 3100 Norderstedter ausgesetzt. Neben dem Krach auf der Straße muss sich die Stadt auch mit den Lärmproblemen auseinandersetzen, die durch Schienen- und Flugverkehr hervorgerufen werden. In der ersten Januarwoche soll an alle Haushalte ein Faltblatt verteilt werden, der Kontaktdaten für eine Anmeldung bereithält.