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Bad Bramstedt
"Wenn sich das gemeinsame Leben verändert": Zwei Abende zu Trennung und Scheidung
Bad Bramstedt. Eine Trennung bringt für viele Menschen eine Zeit der Neuorientierung mit sich. Der gemeinsame Alltag muss neu organisiert werden, gleichzeitig sind zahlreiche persönliche, familiäre und rechtliche Fragen zu klären. Wie lässt sich der Alltag nach einer Trennung neu organisieren? Welche finanziellen und rechtlichen Fragen müssen geklärt werden? Und wie können Eltern ihren Kindern auch in einer schwierigen familiären Situation Halt und Sicherheit geben?
Diesen Fragen widmen sich zwei kostenfreie Veranstaltungen am 3. und 10. September im Schloss Bad Bramstedt. Während der erste Abend den rechtlichen Aspekten von Trennung und Scheidung gewidmet ist, geht es beim zweiten Termin um die persönlichen und familiären Herausforderungen, die eine Trennung mit sich bringen kann.
Was muss rechtlich geregelt werden?
Am Donnerstag, 3. September, um 19 Uhr gibt Rechtsanwalt Dr. Mark Zachow eine verständliche Einführung in die wichtigst
20.08.2026
Bad Segeberg
Polizeieinsatz, Notwehr und Irrtum: Warum ein Freispruch nach tödlichen Schüssen möglich sein kann
Wenn bei einem Polizeieinsatz ein Mensch stirbt, ist die öffentliche Reaktion häufig eindeutig: Viele erwarten eine strafrechtliche Verurteilung. Juristisch ist die Lage aber oft komplizierter. Strafgerichte müssen nicht nur den tragischen Ausgang bewerten, sondern die konkrete Situation, die Wahrnehmung der Beteiligten und die Frage, ob ein Verhalten gerechtfertigt oder entschuldigt war.
Der Bundesgerichtshof hat am 30. Juni 2026 mitgeteilt, dass die Freisprüche mehrerer Polizeibeamter nach tödlichen Schüssen auf einen Jugendlichen in Dortmund rechtskräftig sind. Der zugrunde liegende Beschluss datiert vom 1. Juni 2026. Die Revisionen der Staatsanwaltschaft und zweier Nebenkläger hatten keinen Erfolg. (Quelle: BGH, Beschluss vom 01.06.2026, Az. 4 StR 638/25; Pressemitteilung Nr. 119/2026 vom 30.06.2026.)
Worum ging es?
Nach den Feststellungen des Landgerichts Dortmund waren Polizeibeamte am 8. August 2022 zu einem Einsatz gerufen worden. Der Jugendliche war ps
09.07.2026
Bad Segeberg
Konto gehackt – was jetzt wichtig ist
Bad Segeberg. Ein gehacktes Konto ist für viele Menschen zunächst ein Schock. Plötzlich funktioniert das E-Mail-Postfach nicht mehr, aus dem Social-Media-Account werden Nachrichten verschickt, bei einem Online-Shop tauchen fremde Bestellungen auf oder das Bankkonto zeigt verdächtige Abbuchungen. Oft ist unklar, ob es „nur“ ein Passwortproblem ist – oder ob bereits persönliche Daten, Zahlungsinformationen und Kontakte betroffen sind. Wichtig ist dann vor allem eines: schnell, geordnet und dokumentiert handeln.
Erst sichern, dann aufklären
Wer noch Zugriff auf das betroffene Konto hat, sollte sofort das Passwort ändern und – wenn möglich – eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Dabei sollte kein Passwort verwendet werden, das bereits an anderer Stelle genutzt wurde. Auch verbundene Konten sind wichtig: Wer etwa den Zugriff auf sein E-Mail-Postfach verliert, riskiert oft weitere Konten, weil viele Dienste Passwort-Zurücksetzungen per E-Mail erlaube
02.07.2026
Kaltenkirchen
IHK-Sommertour im Kreis Segeberg: Exklusive Ehrung und innovative Energienetze im Fokus
25.06.2026
Henstedt-Ulzburg
Aktionsgemeinschaft "Runter vom Sofa" lädt zu weiteren Spaziergängen ein
17.06.2026
Bad Segeberg
Behandlung am Lebensende: BGH hebt Totschlagsurteil gegen Kardiologen teilweise auf
Bad Segeberg. Entscheidungen am Lebensende gehören zu den schwierigsten Situationen in Medizin, Familie und Recht. Angehörige hoffen auf Hilfe, Ärzte müssen unter großem Druck handeln, Patienten können sich häufig nicht mehr selbst äußern. Wenn dann der Vorwurf entsteht, eine medizinische Maßnahme habe den Tod nicht nur begleitet, sondern gezielt herbeigeführt, wird aus einer menschlich belastenden Situation schnell ein strafrechtlicher Fall.
Der Bundesgerichtshof hat am 12. Juni 2026 über ein Verfahren gegen einen Kardiologen der Berliner Charité entschieden. Das Landgericht Berlin I hatte den Arzt wegen Totschlags in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Der BGH hat das Urteil auf die Revision der Staatsanwaltschaft weitgehend aufgehoben. Die Revision des Angeklagten blieb dagegen ohne Erfolg.
Der Fall zeigt, wie genau Strafgerichte prüfen müssen, wo palliative Behandlung endet und strafbare Tötung beginnt.
Worum ging e
16.06.2026
Immobilien
Kaltenkirchen