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Henstedt-Ulzburg

Dritter Ort im CCU: Das sagen die Parteien

02.03.2026
Norderstedt

FDP fordert mehr Stellplätze bei Neubauprojekten

Norderstedt. Bei jedem Neubauprojekt in Norderstedt kommt immer wieder das gleiche Thema auf: Der Stellplatzschlüssel. Aktuell sind häufig nur noch 0,3 Stellplätze je Wohneinheit vorgesehen, was bedeutet, dass sich in Zukunft drei Wohnungen einen Stellplatz teilen müssen.  „Wir sehen das sehr kritisch, das ist völlig weltfremd und entspricht überhaupt nicht den Realitäten! Die FDP for-dert einen Stellplatzschlüssel von 1,0 je Wohneinheit! Überall sehen wir den steigenden Parkdruck in den gewachsenen Wohngebieten, das können wir nicht immer noch weiter verschlimmern“, so Tobias Mährlein, FDP-Fraktionsvorsitzender in Norderstedt.  „Schauen Sie sich zum Beispiel die Heidbergstraße an, dort kommt es jetzt durch die Parkraumbewirtschaftung schon zu Verdrängungseffekten. Morgens zum Schulbeginn oder bei den Abholzeiten ist diese Straße an ihrer Belastungsgrenze, und die angrenzenden Neubauten werden diese Situation sicherlich noch weiter verschär-fen“, merk
09.02.2026
Bad Segeberg

"Große Unruhe in der Landesunterkunft hat das Land selbst verschuldet"

Bad Segeberg. Am Mittwoch, den 14. Januar, hat der Innen- und Rechtsausschuss des Landtages auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion über die aktuelle Lage zum Weiterbetrieb der Landesunterkünfte in Bad Segeberg und Boostedt beraten. Dazu erklären der Fraktionsvorsitzende der SPD in der Stadt Bad Segeberg Alexander Wagner und der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Dirk Wehrmann:  "Ich bin froh, dass die SPD im Landtag die Lage in Bad Segeberg und Boostedt aufgegriffen hat. Nachdem wir durch die Verwaltungsvereinbarung zwischen Stadt und Land eigentlich in ruhiges Fahrwasser kommen wollten, herrscht jetzt wieder Unsicherheit für den Betrieb der Landesunterkünfte. Das hat das Land mit dem viel zu späten und vermutlich fehlerhaften Vergabeverfahren selbst verschuldet. Das Verfahren wurde viel zu spät auf den Weg gebracht und sollte jetzt 'schnell-schnell' durchgezogen werden. Das rächt sich jetzt", erklärt Alexander Wagner.   "Das DRK leistet in Boostedt und Ba
16.01.2026
Neumünster

Bönebüttel sagt Adieu: "Die Verwaltungsspitze hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht!"

Neumünster. Wer in diesen Tagen das Bürgerbüro in Neumünster aufsuchen möchte, steht vor verschlossenen Türen. Während der Service für zwei Tage eingestellt wird, ist der Grund dafür technischer Natur, die Ursache jedoch politisch: Die Gemeinde Bönebüttel hat Neumünster zum 1. Januar 2026 offiziell verlassen. Für die Junge Union (JU) Neumünster ist dieser Bruch das Ergebnis einer gescheiterten Verwaltungspolitik unter Oberbürgermeister Tobias Bergmann (SPD). Die Kündigung der Verwaltungsgemeinschaft durch Bönebüttel kam nicht aus heiterem Himmel. Sie wurde unter anderem mit dem Wunsch nach besserem Service und einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe begründet. Attribute, die man bei der derzeitigen Rathausspitze bisweilen vermisst. ​Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Neumünster, Malte Stötera, kritisiert die Entwicklung deutlich: ​„Wenn eine Umlandgemeinde die Flucht ergreift, weil sie sich in der Zusammenarbeit mit Neumünster nicht mehr wertgeschä
12.01.2026
Henstedt-Ulzburg

Grundsteuer gerecht? CDU lehnt Erhöhung des Hebesatzes auf 350 % ab

Henstedt-Ulzburg. Gestern hat der Gemeinderat mehrheitlich den Hebesatz für die Grundsteuer B auf 350 % erhöht. Zustimmung kam von BfB, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und WHU. Die CDU stimmte gegen die deutliche Erhöhung um 42 Prozentpunkte für alle Wohnungseigentümer.  Die CDU und die FDP setzten sich für eine gerechtere Lösung ein: Das Splitting der Grundsteuer B für alle Hauseigentümer und Mieter von Wohngebäuden einerseits und für gemischt genutzte Grundstücke (Wohngebäude einschließlich Gewerbe) andererseits – damit wäre 2026 eine sozial gerechte Verteilung der Steuerlast erreicht worden. Die anderen Fraktionen vertraten jedoch unterschiedliche Ansichten zur Umsetzung, obwohl sie die Notwendigkeit einer sozial verträglichen Belastung betonten. “Aufgrund von Personalproblemen der Verwaltung, die eine frühere Umstellung auf einen gesplitteten Hebesatz für 2026 ablehnte, wurde die gerechtere Belastung von den anderen Fraktionen auf 2027 verschoben. Die
18.12.2025