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Bad Segeberg

Sommerferien lassen Arbeitslosenzahl steigen

Kreis Segeberg. Nach der Belebung im Frühjahr folgt üblicherweise der Anstieg in den Sommerferien. Auch in diesem Jahr folgt die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt diesem saisonalen Zyklus. Die Arbeitslosenzahl ist im Juli deutlich angestiegen. Sie liegt auch im Vergleich zum Vorjahr höher – da starteten die großen Ferien erst am Monatsende und damit nach dem statistischen Juli-Zähltag.  Insgesamt meldeten sich im Juli 1.303 Personen aus einer Beschäftigung, einer Ausbildung oder nach einer Qualifizierung arbeitslos. Dies sind 374 Personen mehr als im Juni.  Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit Elmshorn, sieht drei Faktoren für die Arbeitsmarktentwicklung: „Junge Menschen beenden vor den Ferien die Schule, das Studium oder die Ausbildung und suchen einen Ausbildungsplatz oder einen Anschlussjob, was die Zahlen der jüngeren Arbeitslosen kurzzeitig ansteigen lässt. Daneben enden befristete oder gekündigte Arbeitsverträge häufig zur Jahreshälfte
31.07.2026
Kaltenkirchen

Beratung für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis zum 3. Lebensjahr

Kaltenkirchen und Umgebung – Die Tausendfüßler Stiftung bietet werdenden Eltern und Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr kostenfreie und vertrauliche Beratungsgespräche an. Die Sprechstunden finden im Familienzentrum Kaltenkirchen sowie in kooperierenden kinderärztlichen Praxen in Henstedt-Ulzburg, Schmalfeld und Kaltenkirchen statt. Familien erhalten dort Unterstützung bei Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit einem Baby oder Kleinkind. Die erste Zeit als Familie bringt viele Veränderungen mit sich. Neben den schönen Momenten entstehen häufig auch Fragen und Unsicherheiten. Die vertraulichen Beratungsangebote der Frühen Hilfen bieten Eltern die Möglichkeit, persönliche Anliegen in geschütztem Rahmen zu besprechen und individuelle Unterstützung zu erhalten. Die Beratungszeiten: Familienzentrum Kaltenkirchen im Mehrgenerationenhaus, Am Markt 2, 24568 Kaltenkirchen: Jeden Donnerstag, 12:00 bis 13:00 Uhr, Beratung durch Sandr
20.07.2026
Schleswig-Holstein

Unsicherheit bremst Tourismusbranche im Norden

Die norddeutsche Tourismuswirtschaft blickt mit zunehmender Skepsis auf die kommenden Monate. Hohe Kosten, internationale Unsicherheiten und eine zurückhaltende Nachfrage belasten sowohl Gastgewerbe als auch Reisewirtschaft. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Nord unter mehr als 300 Unternehmen der Branche. Der Konjunkturklimaindex des Gastgewerbes ging gegenüber dem Frühjahr 2025 um 1 Punkt auf 87 Punkte zurück. 25 Prozent der Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als „gut“, während 26 Prozent ihre Lage als „schlecht“ einschätzen. Pessimistischer fallen die Erwartungen für die kommende Saison aus: 37 Prozent rechnen mit einer ungünstigeren Geschäftslage, nur 13 Prozent mit einer Verbesserung. Als größte Risiken nennen die Betriebe des Gastgewerbes die Energie-, Lebensmittel- und Rohstoffpreise (86 Prozent), die Arbeitskosten (73 Prozent) sowie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (61 Prozent). „Die wirtschaftliche Situation
30.06.2026