Hasenmoor. Am Sonntag, den 12. Juli, kam es in der Dorfstraße in Hasenmoor (B 206) zu einem Verkehrsunfall. Es waren insgesamt 5 Fahrzeuge beteiligt. Drei Personen wurden schwer und zwei Personen leicht verletzt. Sie mussten umliegenden Krankenhäusern zugeführt werden. Ein Rettungshubschrauber befand sich ebenfalls im Einsatz.
Nach derzeitigen Erkenntnissen befanden sich gegen 17:25 Uhr zwei Pkw und ein Motorrad auf der B 206 in Hasenmoor in Fahrtrichtung Bad Segeberg. Die 33-jährige Fahrerin eines Renault Kangoo (vorderster Pkw) beabsichtigte nach links in die Straße Wiesenhof abzubiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste sie auf Höhe der Einmündung verkehrsbedingt warten.
Hinter ihr warteten die 60-jährige Fahrerin eines Skoda Fabia sowie ein 42-jähriger Motorradfahrer in dieser Reihenfolge. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der herannahende 39-jährige deutsche Staatsangehörige und Fahrer einer Mercedes G-Klasse nahezu ungebremst auf die Fahrzeugschlange hinten auf.
Der Motorradfahrer erkannte dies noch rechtzeitig im Rückspiegel und wich dem Mercedes nach links aus. Das Motorrad wurde dadurch nur seitlich gestreift, bevor der Mercedes mit dem Heck des Skoda kollidierte, diesen rechtsseitig in den Graben schob und im weiteren Verlauf das Heck des wartenden Renaults traf.
Der 62-jährige Beifahrer im Skoda wurde durch den Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn frei schneiden. Ein Rettungshubschrauber führte ihn anschließend einem Krankenhaus zu.
Die Fahrzeugführerinnen des Skoda und des Renaults wurden ebenfalls schwer verletzt. Der Motorradfahrer und der Fahrer des Mercedes erlitten leichte Verletzungen.
Rettungssanitäter verbrachten die Verletzten mit Rettungswägen in umliegende Krankenhäuser.
Zusätzlich wurden durch den Aufprall Fahrzeugsplitter auf einen entgegenkommenden VW geschleudert, der hierdurch ebenfalls beschädigt wurde. Der Fahrer blieb unverletzt.
Während des Einsatzes war die B 206 auf Höhe der Unfallstelle für etwa drei Stunden voll gesperrt.
Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel ein Gutachter hinzugezogen.
Ermittler des Polizeireviers Kaltenkirchen nahmen nun die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall auf.
