Stadtmagazin
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FDP

"Kürzungen nicht bei Bildung und Jugend"

Kreis Segeberg. Der Segeberger Kreistag hat den Haushalt für 2026 beschlossen, mit einem Defizit von rd. 21 Mio. €. „Wir wissen, dass die Kommunen und Kreise von Land und Bund zu wenig Mittel für ihre Aufgaben erhalten“, sagte Oliver Weber, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP.  Und weiter: „Aber das ist nur ein Teil der Geschichte, der Kreis ist auch gehalten bei den Kosten zu sparen.“ Dazu gebe es lobenswerte Ansätze wie die Personalkostendeckelung, aber weitere Maßnahmen müssten folgen. Und zwar in der Kreisverwaltung selbst und nicht bei den Unterstützungsleistungen für Kinder, Jugendliche und sozial Schwache. „Wir haben in der Diskussion über die Sparbeiträge des Kreises den Bildungs- und Jugendbereich von vornherein zum Schonbereich erklärt“, so Weber weiter, „und das ist dieses Jahr auch weitgehend gelungen.“ Während die anderen Fraktionen die Kreisumlage um bis zu 2,5Prozentpunkte anheben wollten, griff die FDP die warnenden Hinw
16.12.2025
CDU

Klausurtagung über Wege aus dem Haushaltsdefizit

Kreis Segeberg. Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich im Rahmen ihrer diesjährigen Klausurtagung intensiv mit den finanziellen Herausforderungen des Landkreises befasst. Angesichts eines wachsenden Haushaltsdefizits stand die Frage im Mittelpunkt, wie der Kreis handlungsfähig bleibt, ohne die Gemeinden durch eine steigende Kreisumlage unverhältnismäßig zu belasten. Fraktionsvorsitzender Till Wenzel betonte gleich zu Beginn, dass es oberste Priorität habe, „den kommunalen Gestaltungsspielraum unserer Städte und Gemeinden zu erhalten. Eine deutliche Erhöhung der Umlage darf nur das allerletzte Mittel sein.“ Einsparpotenziale realistisch identifizieren Die CDU-Fraktion stellte klar, dass die finanzielle Lage eine kritische Prüfung aller Ausgaben erforderlich macht. Dazu gehört auch, sämtliche Bereiche konsequent nach Einsparpotenzialen zu untersuchen – von Verwaltungsabläufen über freiwillige Leistungen bis hin zu laufenden Projekten. „Wir müssen ehr
20.11.2025
CDU

Neues Vorstandsteam bei der CDU Nahe

Nahe (em) Sein Vorgänger Manfred Hoffmann setzte mit seiner Entscheidung, das Amt abzugeben, ein wichtiges Signal: Als Bürgermeister legt er Wert auf eine überparteiliche Haltung und eine Politik, die das Gemeinwohl in den Vordergrund stellt. Die Aussage „Politik für das Dorf geht vor Parteipolitik“ zeigt seinen Ansatz. Er möchte möglichst alle Bürgerinnen und Bürger einbinden. Dabei spielt die Parteizugehörigkeit keine Rolle. Der neue Vorsitzende und Mitgliederbeauftragte setzt einige Tage nach seinem fünfundsiebzigjährigen Geburtstag getreu seinem neuen Leitsatz „Erfahrung ist kein Ballast“ auf Teamwork mit seinen ebenfalls am Montag gewählten Stellvertreterinnen Eike Rademacher und Doris Gatermann. Peter Joost führt weiterhin die Kasse. Als Beisitzer sind Sönke Gatermann, Sandra Kion-Borgwedel, Joachim Herrmann, Heino Strehle und Axel Kion in der neuen Mannschaft aktiv. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Als erste Aufgabe erstellt d
05.12.2024
FDP Kreis Segeberg

FDP Kreis Segeberg fordert "Mehr Ordnung in den Finanzen"

Kreis Segeberg (em) Die FDP Kreis Segeberg kritisiert die Pläne der schwarz-grünen Landesregierung, umfangreiche Kürzungen der Landesmittel für die Aufnahme und Integration von Geflüchteten sowie für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), den Straßenbau und die Städtebauförderung vorzunehmen. Die Einsparungen gefährden nach Ansicht der Freien Demokraten die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen und führen zu schweren Konsequenzen für die Menschen vor Ort. Klaus Scheunert, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, warnt vor der Gefahr einer Erhöhung der Kreisumlage für die Kommunen: „Schon heute hat der Kreis Segeberg mit erheblichen Defiziten zu kämpfen. Durch die Kürzungen könnte der Kreis gezwungen werden, die Gemeinden noch stärker zu belasten. Das ist eine Kettenreaktion. Das trifft die Bürgerinnen und Bürger direkt, da die Kommunen kaum noch in der Lage sein werden, ihre Aufgaben in der Daseinsvorsorge angemessen zu erfüllen.“ Für den Kr
15.11.2024
CDU-Kreistagsfraktion Segeberg

Bundespolitik hat direkt Auswirkungen auf den Kreishaushalt

Kreis Segeberg (em) Die CDU Kreistagsfraktion mit Fraktionschef Torsten Kowitz richtet zum Thema Kreishaushalt einen klaren Appell an die Bundesregierung und Landrat Jan Peter Schröder: "Der Doppelwumms erwischt uns auf kommunaler Ebene und hat massive Auswirkung. Erhöhter Verwaltungsaufwand sowie deutlich erhöhter Finanzbedarf aus dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und dem Bürgergeld sind zwar Bundesaufgaben, aber zu gut 16 Mio. € nicht über Bundesmittel gedeckt und sorgen so dafür, dass der Kreishaushalt bei einem Defizit von 18,5 Mio. € beschlossen werden musste. Dies bedeutet, dass der Kreishaushalt genehmigungspflichtig wird, da dieser gemäß Haushaltsordnung grundsätzlich ausgeglichen aufgestellt werden muss. Für die CDU-Kreistagsfraktion war aber sehr schnell klar, dass dieser massive Einschnitt durch fehlende Bundesmittel nicht durch eine Erhöhung der Kreisumlage zu Lasten unserer Gemeinden ersetzt werden darf. Gerade auch, weil sich der Kaufkraftve
13.12.2023
CDU Kreisverband Segeberg

Haushaltsklausur der CDU Kreistagsfraktion Segeberg

Die Segeberger CDU-Kreistagsfraktion traf sich am vergangenen Wochenende zur ersten Haushaltsklausur der neuen Wahlperiode in der Begegnungsstätte "Budörphus" Leezen. Unter dem Vorsitz von Torsten Kowitz, Stuvenborn, berieten die Mitglieder der CDU Kreistagsfraktion über aktuelle Themen und den kommenden Haushalt 2024. "Auch bei einem Defizit von 17 Mio. € werden wir die Kreisumlage nicht erhöhen", betonte Kowitz erneut. Die durch unsere Landesregierung geschaffenen Ausgleichsmechansimen in der doppischen Haushaltsführung „Belastung zum Ausgleich defizitärer Haushalte“ müssen genutzt werden, um die angespannte Lage in den Kommunen nicht weiter zu verschärfen. In den zurückliegenden Jahren konnte der Kreis durch Überschüsse eine Rücklage bilden, die zum Ausgleich genutzt werden kann. Wie gewohnt kritisch wurde hierbei auch der Stellenplan diskutiert. Viele kleinteilige Stellenmehrbedarfe summieren sich nach Verwaltungsvorlagen auf 28 neue Stellen, die noch
07.11.2023
KPV Kreisverband Segeberg

KPV-Frühstückstalk über Zukunftschancen im Kreis Segeberg

Mözen - Die Kommunalpolitische Vereinigung Segeberg (KPV) hatte zum Frühstückstalk eingeladen und das Landcafé "Zu den Linden" in Mözen war am Sonnabend bis auf den letzten Platz besetzt. "Es muss uns gelingen, über kommunale Grenzen hinaus in neue Räumen zu denken und gemeinsame Lösungen zu entwickeln," ist das Fazit der beeindruckenden Rede von Hans-Joachim Grote über "Zukunftschancen im Kreis Segeberg". Der ehemalige Oberbürgermeister von Norderstedt und Innenminister von Schleswig-Holstein engagiert sich heute als Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) für die Region. Unter dem Titel „100 Tage neuer Kreistag - Ende der Schonfrist“ stellten sich CDU- Kreistagsfraktionsvorsitzender und 1. stellvertretender Landrat Torsten Kowitz und Kreispräsident Jörg Buthmann den kritischen Fragen vom KPV-Kreisvorsitzenden Uwe Voss und der KPV-Mitgliederbeauftragten Dorina Klaus. „Der Service durch die Verwaltung
02.10.2023
CDU Kreisverband Segeberg

Kreisentwicklungsplan soll in die Zukunft führen

Bad Segeberg (em) Am vergangenen Wochenende traf sich die CDU-Kreistagsfraktion unter der Leitung ihres Fraktionsvorsitzenden Torsten Kowitz und gemeinsam mit Kreispräsident Jörg Buthmann bei strahlendem Sonnenschein in der Strengliner Mühle. Dabei stimmten sich die Mitglieder auf die Herausforderungen der begonnenen Wahlperiode ein. In Arbeitsgruppen standen dabei folgende Ergebnisse im Mittelpunkt: Das zentrale strategische Ziel der öffentlichen Verwaltung des Kreises Segeberg muss es sein, in allen Belangen Dienstleisterin für unsere Bürgerinnen und Bürger und die gewerbliche Wirtschaft zu sein. Sie hat für eine zügige, reibungslose sowie unterstützende Antrags- und Auftragsbearbeitung Sorge zu tragen. Dabei sind wir uns bewusst, dass die überbordende Bürokratie nicht auf kommunaler Ebene, sondern allein auf gesetzgebender Ebene des Bundes und der EU zurückgefahren werden muss. Unser Mittelstand braucht mehr freie Kapazitäten für die eigene Entwicklung un
07.09.2023