Kaltenkirchen. Mit der feierlichen Einweihung einer neuen Wasserpumpe ist an der Grundschule Flottkamp der Startschuss für die klimaangepasste Umgestaltung des Schulgeländes gefallen. Die Pumpe – von den Schülerinnen und Schülern liebevoll „der Brunnen" genannt – bildet den Auftakt für die schrittweise Entwicklung einer nachhaltigeren und naturnäheren Schulanlage.
Möglich wird das Projekt durch das Engagement der Schulgemeinschaft und ihres Schulvereins. Für die Finanzierung konnten Fördermittel der Sparkassenstiftung eingeworben werden. Darüber hinaus fließen Prämiengelder aus dem städtischen Projekt „Energiesparmodelle an Schulen" in die Umgestaltung des Außengeländes.
„Wir freuen uns, dass die Grundschule Flottkamp eine so gute Verwendung für die Prämie gefunden hat. Nicht nur steht die Umgestaltung des Geländes im Einklang mit Klimaschutz und Klimaanpassung, sondern trägt durch die pädagogische Einbindung direkt den Gedanken des Energiesparprojekts weiter", erklärt Bürgermeister Stefan Bohlen.
Das Projekt „Energiesparmodelle an Schulen" wird seit 2023 an sieben Kaltenkirchener Schulen durchgeführt und läuft mindestens bis Ende 2027. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen zu sensibilisieren. Die Schulen entwickeln eigenständig Projekte in den Bereichen Energie- und Ressourceneinsparung, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie ökologische Transformation und CO₂-Reduzierung. Eine Jury aus Stadtvertreterinnen und Stadtvertretern bewertet die eingereichten Projekte jährlich im Herbst und zeichnet sie mit Prämiengeldern aus.
Die neue Wasserpumpe ist dabei nur der erste Schritt. Bereits jetzt wurde auf dem Schulgelände eine Wildblumenwiese angelegt. In den kommenden Monaten sollen weitere Bäume gepflanzt werden. So entsteht nach und nach eine grüne Oase, in der Wasser, Natur und Biodiversität für die Kinder unmittelbar erlebbar werden.
Mit der Umgestaltung schafft die Grundschule Flottkamp nicht nur einen attraktiven Lern- und Aufenthaltsort, sondern leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung. Begrünte Flächen, neue Bäume und naturnahe Lebensräume verbessern das Mikroklima, fördern die Artenvielfalt und machen nachhaltiges Handeln für die Schülerinnen und Schüler im Schulalltag unmittelbar erfahrbar.
