Kaltenkirchen. Der Umbau des Kaltenkirchener Rathauses schreitet planmäßig voran. Mit den Vorbereitungen für den vorübergehenden Umzug des Bürger-Service-Büros in den Ratssaal steht nun der nächste wichtige Bauabschnitt bevor.

Am Freitag, 26. Juni, wird das Team des Bürger-Service-Büros umziehen. Deshalb ist an diesem Tag auch kein Dienstleistungsbetrieb im Bürger-Service-Büro umsetzbar. Ab Montag, 29. Juni, werden die Mitarbeitenden ihre Arbeit vorübergehend im Ratssaal aufnehmen. Dort werden die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger während der Bauphase weiterhin angeboten. Die Vorbereitungen für den Umzug sind nahezu abgeschlossen.

Im Anschluss beginnen die umfangreichen Umbauarbeiten in den bisherigen Räumlichkeiten des Bürger-Service-Büros im Erdgeschoss des Rathauses. Ziel ist eine moderne, funktionale und zukunftsfähige Gestaltung der Bereiche. Bereits sichtbar wird die Veränderung durch einen neuen Empfangstresen. Eine vorübergehende Lösung wurde bereits geliefert und wird erstmal den bisherigen Empfang ersetzen. Die finale Tresen-Lösung wird zum Ende der Bauarbeiten erwartet.

Mit dem Umbau wird das Bürger-Service-Büro deutlich aufgewertet. Zusätzliche Räumlichkeiten werden in die Nutzung einbezogen, wodurch mehr Platz für Arbeitsabläufe und Bürgerkontakte entsteht. Auch die Wegeführung im Eingangsbereich wird neu organisiert. Die Zentrale erhält eine neue Struktur mit einer klaren Aufgabenteilung zwischen dem Empfangsbereich und einem neu geschaffenen Backoffice. Dadurch sollen interne Abläufe effizienter gestaltet und die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger weiter verbessert werden.

Nach Abschluss der Arbeiten wird das Team des Bürger-Service-Büros in die neu gestalteten Räumlichkeiten zurückkehren. Anschließend folgt der Umbau des Ratssaals. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Erneuerung der Lüftungsanlage. 

Die Stadt Kaltenkirchen bedankt sich bereits jetzt bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie bei den Mitarbeitenden für ihr Verständnis während der Umbauphase. Trotz der notwendigen Provisorien wird alles darangesetzt, den Servicebetrieb aufrechtzuerhalten, Einschränkungen möglichst gering zu halten und die Arbeiten zügig voranzubringen. 

Eine Fertigstellung der Gesamtmaßnahmen ist für September 2026 geplant. Die Baukosten belaufen sich auf rund 397.000 Euro, der Umbau der Inneneinrichtung auf zusätzliche 139.000 Euro.

„Mit dem Umbau schaffen wir moderne und leistungsfähige Rahmenbedingungen für einen bürgerfreundlichen Service im Rathaus. Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und danken für ihre Geduld während der Bauphase“, so Bürgermeister Stefan Bohlen.