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Kreishanderkerschaft Mittelholstein
Ausbildung im Handwerk – einfachmachen
Neumünster (em) Das ist ja kaum zu fassen, im Handwerk fehlen noch jede Menge Auszubildende. Dabei hat doch gerade die Corona-Krise gezeigt, wo der Frosch die Locken hat! Behörden, Kaufhäuser, ganze Berufszweige wurden in den Lockdown geschickt, oder doch wenigstens ins „Home- Office“ oder in Kurzarbeit. Handwerker dagegen sind recht gut durch die Corona-Pandemie gekommen.
Gewiss, Abstand halten wo möglich und die Einhaltung der Hygienevorschriften waren auch für das Handwerk selbstverständlich, aber gerade auf dem Bau ging es weiter. Auch der Reparatursektor war nicht betroffen, denn Wasserrohre, die undicht werden, oder elektrische Anlagen, die plötzlich nicht mehr funktionieren, müssen in Ordnung gebracht werden, egal, ob Corona oder nicht. Und, wer hat die tausende von Quadratmetern Acrylglas, die jetzt Läden und Büros bis hin zum Amtsgericht zieren, angebracht? Na klar, die Handwerker!
Die Alternative heißt also: Eine Ausbildung im Handwerk, dabei sc
02.03.2022
Diakonie Altholstein
Diakonie Altholstein bedankt sich bei ihren Ehrenamtlichen
Neumünster (em) Mehr als 340 Frauen und Männer sind in über 35 Projekten zwischen Kiel und Norderstedt ehrenamtlich für die Diakonie Altholstein engagiert. Ob sie als Ämterlotse bei Behördengängen begleiten, am Gleis bei der Bahnhofsmission unterstützen, im Café vom Mehrgenerationenhaus tätig sind oder als NeLe-Leserin eigentlich jede Woche in Kindergärten vorlesen sie alle eint eine große Begeisterung für ihre Aufgabe.
Doch gerade in der aktuellen Zeit ist vieles nicht möglich, kein direkter Austausch, geschlossene Einrichtungen oder eben Einschränkungen und Unsicherheiten bei der Ausübung des Ehrenamtes. „Gerade jetzt wollen wir für genau die Menschen da sein, die sonst für andere ihre Zeit spenden“, betont Babett Schwede-Oldehus, Ehrenamtskoordinatorin bei der Diakonie Altholstein, die auf zumeist digitalem Weg Kontakt zu den vielen Bereichen hält. Um sich für diesen Einsatz zu bedanken, gab es nun zum Valentinstag coronakonform ganz viel Liebe, verp
11.02.2021
Gewerkschaft NGG
Kritik an seltenen Arbeitszeit-Kontrollen
Neumünster (em) Tricksereien bei der Arbeitszeit fast nie geahndet: Die rund 2.200 Betriebe in Neumünster müssen nur äußerst selten mit einer Arbeitszeit-Kontrolle der Behörden rechnen. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
Nach NGG-Angaben führte die Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord im vergangenen Jahr lediglich 262 Kontrollen zur Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes in Schleswig-Holstein durch. Seit 2010 ging die Zahl der Prüfungen um 51 Prozent zurück. Dies ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken, Susanne Ferschl. Das Schreiben liegt der Gewerkschaft vor.
Rein rechnerisch wird ein Betrieb in Schleswig-Holstein demnach nur alle 302 Jahre kontrolliert, kritisiert NGG-Geschäftsführer Finn Petersen: „Die Zahlen sind schockierend. Das Arbeitszeitgesetz ist eines der wichtigsten Schutzgesetze, das die Beschäftigten haben.“ Es könne nicht sei
14.11.2018
IG BAU
Forderung nach mehr Arbeitsschutz-Kontrollen
Neumünster (em) Gefahr im Verzug und keiner schaut hin: Behörden kontrollieren in Neumünster nur selten, ob Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). In Schleswig-Holstein standen 79.000 Betrieben zuletzt lediglich 54 Arbeitsinspekteure bei der Gewerbeaufsicht gegenüber.
Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. „Firmen müssen praktisch nur alle paar Jahre mit einer Kontrolle rechnen wenn überhaupt. Allein in Neumünster haben wir mehr als 2.100 Betriebe“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Ralf Olschewski.
Angesichts dieser Zahlen überrasche es kaum, wenn es mancher mit der Arbeitssicherheit nicht so genau nehme, so der Gewerkschafter. Doch gerade auf dem Bau könne das fatale Folgen haben. Nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung kam es auf schleswig-holsteinischen Baustellen im vergangenen Jahr zu rund 4.500 Arbeitsunfällen fünf
18.10.2018
Diakonie
Zehn Jahre Hilfe im Behördendschungel
Neumünster (em) Sie schlagen eine Lichtung in das Dickicht unverständlicher Amtsschreiben und seitenlanger Antragsformulare: Die ehrenamtlichen Ämterlotsen der Diakonie Altholstein helfen seit 10 Jahren beim Sichten und Ausfüllen von Formularen und begleiten als seelische Unterstützung zu Behördenterminen. 41 von ihnen helfen zwischen Kiel und Henstedt-Ulzburg und das kostenlos für die Hilfesuchenden.
Zur Unterstützung des Ehrenamts hat die Diakonie Altholstein jetzt eine Spendenkampagne gestartet: Für jedes Jahr des Bestehens sollen 1.000 Euro eingeworben werden. Erster Spender war der Förderverein der Diakonie Altholstein. Sein Vorsitzender Peter Dohm hofft, viele Nachahmer zu finden: „Das ist eine schöne Arbeit“, sagt er mit Blick auf das Ehrenamt, „die unbedingt kostenfrei sein muss, um Menschen zu ermutigen, die Hilfe in Anspruch zu nehmen.“ Doch auch Ehrenamt koste Geld, erinnert der ehemalige IHK-Vorsitzende: Die umfassende Schulung der angehenden Äm
31.05.2018
Diakonie Altholstein
Förderverein der Diakonie Altholstein spendet 2.000 Euro
Neumünster (em) Im Behördendschungel haben sich schon viele verlaufen, ganz besonders schlimm wird es aber, wenn dadurch dringend notwendige finanzielle Unterstützung ausbleibt. In solchen Situationen finden die häufig verzweifelten Menschen Hilfe durch die Ämterlotsen im Kirchenkreis Altholstein.
„Diese ehrenamtliche Tätigkeit gilt es zu fördern, gerade weil sonst Ältere oder Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch alle anderen, am Amtsdeutsch scheitern“, begründet Peter Dohm, Vorsitzender vom Förderverein der Diakonie Altholstein, die Spende über 2.000 Euro für genau diese Arbeit.
„Da natürlich trotz der ehrenamtlichen Tätigkeit der Ämterlotsen bei Fahrten und ganz vielen Kleinigkeiten Kosten entstehen, sind wir auf Spenden angewiesen“, freut sich Reinhard Pries, Koordinator der Ämterlotsen in Kiel, Bordesholm und Neumünster, über die Unterstützung. Die Ehrenamtlichen betreuen und begleiten bei Behördengängen. Sie unterstützen aber s
19.08.2016
Diakonisches Werk Altholstein
Ämterlotsen können jetzt auch mobil bei Anträgen helfen
Neumünster (em) Sie helfen, wenn andere vor dem Behördendeutsch kapitulieren, die Anträge einfach zu klein gedruckt sind oder kommen mit zu offiziellen Terminen: Die ehrenamtlichen Ämterlotsen der Diakonie Altholstein zwischen Kiel und Norderstedt.
In Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Bad Bramstedt gibt es 13 von ihnen, Koordinator Stefan Kott hält die Fäden in der Hand: „Viele Menschen fühlen sich hilflos und überfordert, wenn ein Antrag bei einem Amt gestellt werden muss. Nicht selten verzichten sie sogar auf ihnen zustehende Leistungen, weil es so schwierig ist, die Anträge richtig auszufüllen.“ Diese Hürden wollen die Ämterlotsen beseitigen.
In regelmäßigen Sprechstunden bieten sie ihre Hilfe an, bei Bedarf kommen sie auch nach Hause: „Das nehmen nicht nur kranke oder Menschen mit Behinderung in Anspruch, auch für Alleinerziehende ist es manchmal schwierig, zu uns zu kommen“, hat Stefan Kott erfahren. Eine große Erleichterung ist dabei das n
03.03.2016
