Stadtmagazin
Stadtmagazin

Artikel

Polizeidirektion Bad Segeberg

Videoüberwachung überführt Einbrecher-Duo in Bad Segeberg

07.09.2026
Polizeidirektion Bad Segeberg

Brutaler Raubüberfall auf Ehepaar in Hartenholm

27.07.2026
Polizeidirektion Bad Segeberg

Diebe: "Ist das Kunst oder nehmen wir das mit?"

24.07.2026
Bad Segeberg

Gerettet!

15.07.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Konto gehackt – was jetzt wichtig ist

Bad Segeberg. Ein gehacktes Konto ist für viele Menschen zunächst ein Schock. Plötzlich funktioniert das E-Mail-Postfach nicht mehr, aus dem Social-Media-Account werden Nachrichten verschickt, bei einem Online-Shop tauchen fremde Bestellungen auf oder das Bankkonto zeigt verdächtige Abbuchungen. Oft ist unklar, ob es „nur“ ein Passwortproblem ist – oder ob bereits persönliche Daten, Zahlungsinformationen und Kontakte betroffen sind. Wichtig ist dann vor allem eines: schnell, geordnet und dokumentiert handeln. Erst sichern, dann aufklären Wer noch Zugriff auf das betroffene Konto hat, sollte sofort das Passwort ändern und – wenn möglich – eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Dabei sollte kein Passwort verwendet werden, das bereits an anderer Stelle genutzt wurde. Auch verbundene Konten sind wichtig: Wer etwa den Zugriff auf sein E-Mail-Postfach verliert, riskiert oft weitere Konten, weil viele Dienste Passwort-Zurücksetzungen per E-Mail erlaube
02.07.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Behandlung am Lebensende: BGH hebt Totschlagsurteil gegen Kardiologen teilweise auf

Bad Segeberg. Entscheidungen am Lebensende gehören zu den schwierigsten Situationen in Medizin, Familie und Recht. Angehörige hoffen auf Hilfe, Ärzte müssen unter großem Druck handeln, Patienten können sich häufig nicht mehr selbst äußern. Wenn dann der Vorwurf entsteht, eine medizinische Maßnahme habe den Tod nicht nur begleitet, sondern gezielt herbeigeführt, wird aus einer menschlich belastenden Situation schnell ein strafrechtlicher Fall. Der Bundesgerichtshof hat am 12. Juni 2026 über ein Verfahren gegen einen Kardiologen der Berliner Charité entschieden. Das Landgericht Berlin I hatte den Arzt wegen Totschlags in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Der BGH hat das Urteil auf die Revision der Staatsanwaltschaft weitgehend aufgehoben. Die Revision des Angeklagten blieb dagegen ohne Erfolg. Der Fall zeigt, wie genau Strafgerichte prüfen müssen, wo palliative Behandlung endet und strafbare Tötung beginnt. Worum ging e
16.06.2026