Henstedt-Ulzburg / Kaltenkirchen. Kaltenkirchen hat viel Potenzial für den Radverkehr – doch aus der Außenperspektive zeigen sich deutliche Schwachstellen. Um diese gezielt anzugehen, lädt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Henstedt-Ulzburg am Montag, den 6. Juli 2026, zu einer gemeinsamen Fahrradtour ein. Bürgerinnen und Bürger können zusammen mit Bürgermeister Stefan Bohlen Schwachstellen im Stadtgebiet abfahren und direkt vor Ort über Verbesserungen diskutieren.
Der ADFC bringt bei dieser Tour bewusst den Blick von außen mit nach Kaltenkirchen. Ziel ist es, alltägliche Barrieren für Radfahrende sichtbar zu machen. Bei der gemütlichen Fahrt durch die Grünzüge der Stadt stehen bereits feste Kernbereiche auf dem Programm:
• Schulwegsicherheit am Hohenmoorweg: Fahrradstraße gegen das Chaos? • Lückenhafte Orientierung: innerörtliche Radwegweisung und die Radrouten durch Kaltenkirchen • Künstliche Hindernisse: Warum Drängelgitter abgebaut und durch normale Verkehrszeichen ersetzt werden sollten.
Eigene Anregungen können flexibel eingebracht werden
„Wer täglich in Kaltenkirchen radelt, sieht die Stadt mit anderen Augen. Genauso hilft unser Blick aus der Nachbarschaft, Betriebsblindheit zu vermeiden“, erklärt Jens Daberkow vom ADFC Henstedt-Ulzburg. Viele Fragen und konkrete Ideen – gerade zum Schutz unserer Schulkinder – werden sich zudem ganz spontan vor Ort beim gemeinsamen Stopp an den Problemzonen ergeben.“ Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzufahren, ihre Erfahrungen zu teilen und die Tour mit eigenen Erfahrungen zu bereichern.
Die Eckdaten im Überblick: • Datum: Montag, 06.07.2026 • Start in Henstedt-Ulzburg: 17:30 Uhr • Haupttreffpunkt in Kaltenkirchen: Ca. 18:15 Uhr am Rathaus Kaltenkirchen (Beginn des Bürgerdialogs) • Streckenlänge: Ca. 30 Kilometer (Gesamtstrecke ab Henstedt-Ulzburg) • Dauer: Ca. 4 Stunden (inklusive aller Stopps und Diskussionen vor Ort)
