Kaltenkirchen. Wer setzt sich in Kaltenkirchen dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich gemeinsam arbeiten, lernen, Sport treiben, ihre Freizeit verbringen oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können? Wer baut Barrieren ab und schafft Möglichkeiten für echte Teilhabe? Die Stadt Kaltenkirchen sucht „Wegbereiter der Inklusion“ – Unternehmen, Vereine, Einrichtungen, Initiativen und engagierte Personen, die Inklusion vorbildlich leben.

Dabei sind sowohl eigene Bewerbungen als auch Vorschläge für andere ausdrücklich willkommen. Bürgerinnen und Bürger können Personen oder Organisationen empfehlen, die sich aus ihrer Sicht besonders für Inklusion einsetzen.

„Inklusion wird dort konkret, wo Menschen dafür sorgen, dass alle selbstverständlich dazugehören und mitmachen können. Oft geschieht das mit viel persönlichem Einsatz und ohne großes Aufheben. Genau dieses Engagement möchten wir sichtbar machen und würdigen. Deshalb rufe ich alle Kaltenkirchenerinnen und Kaltenkirchener auf: Bewerben Sie sich oder schlagen Sie jemanden vor, der für Sie ein echtes Vorbild für gelebte Inklusion ist“, sagt Bürgermeister Stefan Bohlen.

Wer wird gesucht?

Die Auszeichnung richtet sich an Unternehmen und Betriebe, Vereine, soziale Träger, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Initiativen, Organisationen sowie engagierte Personen in Kaltenkirchen.

Gesucht werden Beispiele, bei denen Inklusion tatsächlich gelebt wird: Menschen mit und ohne Behinderung begegnen sich auf Augenhöhe, gestalten gemeinsam Angebote oder können gleichberechtigt daran teilhaben. Dazu können inklusive Angebote ebenso gehören wie der Abbau von Barrieren oder neue Ideen, die Menschen mit Behinderung eine selbstverständliche Teilhabe ermöglichen.

„Inklusion muss nicht mit einem großen Projekt beginnen. Entscheidend ist, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich einbezogen werden und Teilhabe wirklich möglich wird. Wir suchen Beispiele, die zeigen: So kann es funktionieren – und die damit auch andere zum Nachmachen ermutigen“, erklärt Sven Borchert, Koordinator für die Aufgaben der Inklusion der Stadt Kaltenkirchen.

Wie kann man sich bewerben oder jemanden vorschlagen?

Eine formlose Bewerbung oder Empfehlung kann per E-Mail an inklusion@kaltenkirchen.de geschickt werden. Fragen beantwortet Sven Borchert, Koordinator für die Aufgaben der Inklusion der Stadt Kaltenkirchen, gerne auch telefonisch unter Tel. 04191 939 344.

Bewerbung kurz und knapp: 

In der Bewerbung sollte kurz beschrieben werden, wer vorgeschlagen wird, was konkret für die Inklusion getan wird und warum dieses Engagement besonders oder beispielgebend ist. Ergänzende Informationen, Fotos oder Links können gerne beigefügt werden.

Bewerbungs- und Vorschlagsschluss ist der 31. Dezember 2026.

Wie wird ausgewählt und geehrt?

Die eingegangenen Bewerbungen und Vorschläge werden von einer Auswahlkommission beraten. Die ausgewählten Einrichtungen beziehungsweise Bewerberinnen und Bewerber sollen anschließend von Mitgliedern der Kommission besucht werden, um das Engagement vor Ort kennenzulernen.

Die Ehrung ist im Rahmen des Aktionstags Inklusion 2027 vorgesehen. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält eine Urkunde, eine Plakette beziehungsweise Tafel sowie einen zweckgebundenen Zuschuss für eine inklusive Maßnahme.

Wer einen „Wegbereiter der Inklusion“ kennt oder sich selbst bewerben möchte, kann sich bis zum Jahresende bei der Stadt Kaltenkirchen melden!