Kaltenkirchen. Schaukeln, spielen, entdecken – und das möglichst gemeinsam: Die Stadt Kaltenkirchen setzt sich für mehr Inklusion auf ihren öffentlichen Spielplätzen ein. Mit der Umgestaltung der Spielplätze an der Putlitzer Straße und in der Soccer City wurden neue Angebote geschaffen, die insbesondere Kindern mit Behinderungen eine bessere Teilhabe ermöglichen. 

Insgesamt wurden rund 217.500 Euro investiert. Davon werden 184.300 Euro durch Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein und des Kreises Segeberg zur Verbesserung der Barrierefreiheit finanziert.

Neue Spielmöglichkeiten für alle

Auf dem Spielplatz an der Putlitzer Straße sorgen eine neue Nestschaukel und ein rollstuhlgerechtes Karussell für zusätzliche Spielmöglichkeiten. Der Zugang wurde barrierefrei gestaltet. Der Zugang zum bereits vorhandenen Wasserspielgerät wurde ebenfalls barrierefrei umgebaut.

Auch in der Soccer City gibt es neue Angebote: Ein Klangspielgerät mit drei Elementen lädt zum Experimentieren mit Tönen ein. Eine Spielwand mit „Drei gewinnt“ und einem Labyrinth fördert Geschicklichkeit und gemeinsames Entdecken. Zudem wurden die Wege zum Wasserspielbereich und zum Kleinspielfeld barrierefrei gestaltet.

Ergänzend wurden fünf weitere Spielplätze im Stadtgebiet mit inklusiven Wellenliegen aufgewertet. Sie schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Erholung und gemeinsames Erleben.

„Ein Spielplatz sollte ein Ort sein, an dem alle Kinder willkommen sind und möglichst selbstverständlich miteinander spielen können – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten oder Einschränkungen. Mit diesen Maßnahmen bauen wir Barrieren ab und schaffen neue Möglichkeiten für Begegnung und gemeinsames Erleben. Besonders freut mich, dass wir dank der umfangreichen Förderung gleich mehrere Spielplätze in unserer Stadt inklusiver gestalten können“, erklärt Bürgermeister Stefan Bohlen.

Mit den Maßnahmen verfolgt die Stadt Kaltenkirchen das Ziel, öffentliche Spiel- und Begegnungsräume schrittweise barriereärmer und inklusiver zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um die Erreichbarkeit der Anlagen, sondern auch um Spielangebote, die unterschiedliche körperliche, sensorische und motorische Fähigkeiten berücksichtigen. So entstehen Orte, an denen gemeinsames Spielen und gesellschaftliche Teilhabe zunehmend selbstverständlich werden.