Neumünster. Der Neumünsteraner Rechtsanwalt und Notar Jörgen Breckwoldt hat seine Bewerbung um die CDU-Landtagskandidatur im Wahlkreis 11 Neumünster–Boostedt offiziell eingereicht. In einem Schreiben an die Mitglieder der CDU betont er seine langjährige politische Erfahrung, seine tiefe Verwurzelung im Wahlkreis.   Breckwoldt: „Ich möchte in Kiel das sein, was wir hier brauchen: eine verlässliche und klar erkennbare Stimme für unsere Region im Kieler Landtag sein.“ 

Breckwoldt ist seit fast 35 Jahren Mitglied der CDU Schleswig-Holstein. Er ist 56 Jahre alt, verheiratet, evangelisch und lebt seit rund zwei Jahrzehnten in Neumünster-Gartenstadt. Beruflich ist er als Rechtsanwalt und Notar tätig, zudem Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Familienrecht sowie Vertragsanwalt des Deutschen Bundeswehrverbandes. 

Seine berufliche Expertise verbindet er mit umfangreicher ehrenamtlicher Verantwortung unter anderem als Mitglied der Ratsversammlung Neumünster seit 2023, als Mitglied des Jugendhilfeausschusses und als ehrenamtlicher Vorstand des Johanniter-Regionalverbandes Schleswig-Holstein Nord/West. 

Durch diese Tätigkeiten ist Breckwoldt täglich mit zentralen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge befasst – von Rettungsdienst und Katastrophenschutz über Kindertagesstätten bis hin zu Landesunterkünften und der Erstaufnahmeeinrichtung im Haart. 

In seiner Bewerbung formuliert Breckwoldt klare inhaltliche Prioritäten: Er will sich der Stärkung von Wirtschaft und Handwerk, modernem Bevölkerungsschutz im Sinne einer gesamtstaatlichen Verteidigung und Schule, Kita und Jugendhilfe mit Fokus auf Fachkräftesicherung ebenso widmen wie der Weiterentwicklung des Bundeswehrstandorts Boostedt.  Diese Themen seien für die Zukunftsfähigkeit des Wahlkreises entscheidend und prägten seine politische Motivation. 

Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen innerhalb der CDU im Wahlkreis würdigt Breckwoldt ausdrücklich die Entscheidung von Ministerin Schmachtenberg, unter den gegebenen Umständen nicht erneut zu kandidieren.  Breckwoldt: „Ich respektiere die Entscheidung ausdrücklich und ohne jede Einschränkung. Jetzt geht es darum, das Vertrauen in faire parteiinterne Abläufe und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Integrität politischer Entscheidungen wiederherzustellen.“  Breckwoldt kündigt an, im Falle seiner Wahl seine berufliche Tätigkeit einzuschränken, um sich auf die parlamentarische Arbeit zu konzentrieren.